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In die Jahre gekommen ist der Badepark der Gemeinde Bad Wiessee. Wenn jetzt das moderne Badehaus gebaut wird, soll auch das Schwimmbad eine deutliche Schönheitskur bekommen. 

„Es geht hier um Millionenbeträge“

Badepark-Sanierung ist beschlossene Sache

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Der Badepark soll saniert werden. Darin sind sich alle Gemeinderäte einig. Dass die FWG nun den Antrag dazu gestellt hat, veranlasste die CSU allerdings zu ein paar Bemerkungen.

Bad Wiessee – Wenn in Bad Wiessee das neue, moderne Badehaus kommt, soll auch der benachbarte Badepark aus seinem Schattendasein heraustreten. Diese Idee ist nicht neu. Bürgermeister Peter Höß (FWG) hatte zuletzt schon öfter von einer umfangreicheren Modernisierung des alten Bades gesprochen. Auch Bäder-Fachmann Helmut Karg, der die Gemeinde seit Neuestem berät, hatte Bad Wiessee eine solche Sanierung dringend ans Herz gelegt.

Zur jüngsten Sitzung des Gemeinderats lag nun ein Antrag der FWG-Fraktion vor. Darin fordert sie, die Sanierung des Badeparks schnellstmöglich anzupacken und Karg damit zu beauftragen, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.

„Wir brauchen da draußen ein einheitliches Bild“, fügte FWG-Sprecher Fritz Niedermaier bei der Sitzung dem Antrag hinzu. Heißt: Nachdem das geplante Hotel von SME und das neue Badehaus die Handschrift von Matteo Thun tragen werden, sollte der Stararchitekt auch die Außenfassade des zu sanierenden Badeparks planen. Näher diskutiert wurde dieser Punkt allerdings nicht.

Stattdessen war es Florian Sareiter (CSU) ein Anliegen, klarzustellen, dass seine Fraktion die Sanierung des Badeparks schon viel früher gefordert habe. „Der Kern des Antrags ist aus unserer Sicht absolut positiv“, meinte er. Um dann hinterher zu schieben: „Die Kollegen lenken nun auf das von uns Geforderte ein.“ Ein wenig Änderungsbedarf sah Sareiter allerdings schon beim Antrag der FWG-Kollegen. So müssten erst konkrete Zahlen zur Finanzierung vorliegen, ehe die verschiedenen Maßnahmen beschlossen würden.

Auch bei Rolf Neresheimer (ranBW) rannte die FWG mit ihrem Antrag offene Türen ein. Bekanntlich hatte sich Neresheimer bei seiner Bürgermeister-Kandidatur vor drei Jahren den Erhalt des Badeparks als Ziel Nummer eins auf die Fahnen geschrieben. „Wir sollten die Sanierung zügig und parallel zum Bau des Badehauses durchziehen“, meinte er. Er glaube fest daran, dass die Renovierung für die Gemeinde zu stemmen sei: „Bis 2020 wird das Areal weitgehend zum Herzeigen sein“, meinte Neresheimer.

Was den Zeitplan anbelangt, traten aber sowohl Bürgermeister Höß als auch Kämmerer Franz Ströbel ein wenig auf die Bremse. Die Sanierung könne nur „in Stufen“ erfolgen, meinte der Rathaus-Chef. „Unsere finanziellen Möglichkeiten sind knapp.“ Das unterstrich im späteren Verlauf der Sitzung – als es bereits um die Jahresrechnung 2016 ging – auch der Kämmerer. Die Sanierung werde sich über mehrere Jahre hinziehen, betonte Ströbel. „Wir reden hier von Millionenbeträgen.“

Zu Wort meldete sich im Laufe der Debatte auch Klaudia Martini (SPD). An die Adresse der CSU erklärte sie: „Es ist alles in der richtigen Reihenfolge passiert.“ Es sei immer klar gewesen, dass der Badepark erst angepackt werden könne, „wenn wir die finanziellen Möglichkeiten dazu haben“.

Einhellig sprach sich der Gemeinderat schließlich für die Modernisierung aus und beschloss überdies, Fachmann Helmut Karg mit der Erarbeitung eines Konzeptes inklusive Kostenermittlung zu beauftragen.

gab

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