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Es geht um Jagdgewehre. Die will der Wiesseer wiederhaben.

Er musste seine Gewehre wegen einer Drohung abgeben

Wiesseer will seine Waffen zurück - und klagt

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Bad Wiessee - Weil er gegen seine Nachbarin eine Drohung ausgesprochen haben soll, musste ein Wiesseer seine Waffen auf abgeben. Doch so leicht lässt sich der Jäger nicht abspeisen.

Der Mann hat gegen den Bescheid aus dem Landratsamt geklagt – am 12. Oktober wird der Fall beim Verwaltunsgericht München verhandelt. Als Jäger war der Kläger bisher im Besitz einiger weniger Waffen. Vor einiger Zeit jedoch eskalierte ein Nachbarschaftsstreit, in dessen Verlauf der Wiesseer seine Nachbarin offenbar konkret mit Worten bedroht hat. 

Diese meldete den Vorfall bei der Gemeinde. „Bei Waffenbesitzern reagieren wir sehr sensibel“, macht Rathaus-Geschäftsleiter Michael Herrmann deutlich. Zudem sei die Gemeinde verpflichtet, derartige Bedrohungen zu melden. So informierte das Rathaus das Landratsamt Miesbach, das die Waffen des Mannes umgehend beschlagnahmte. Dagegen wehrt sich der Wiesseer nun vor Gericht.

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