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Das bestehende Gebäude ist schon 40 Meter lang. Es darf nun um weitere 15 Meter wachsen. Beantragt hatte die Familie Berghammer eine Verlängerung um 20 Meter.

Ortsplanungsausschuss stimmt Erweiterung zu 

Zögerliches Ja zu Mammutbau in Holz

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Bad Wiessee - Schon jetzt misst das Betriebsgebäude am Unterreiter-Hof in Holz stolze 40 Meter. Es sollte noch 20 Meter länger werden, was dem Ortsplanungsausschuss nicht gefiel. Erlaubt wurde eine Erweiterung um 15 Meter. 

Stolze 40 Meter lang ist das Betriebsgebäude bereits, das die Familie Berghammer 2011 neben ihren Unterreiter-Hof im Wiesseer Ortsteil Holz gestellt hat. Jetzt sollte es noch 20 Meter länger werden, um unter anderem eine Austragswohnung, eine Schnapsbrennerei und ein Heuballenlager zu beherbergen. 

Um zu beurteilen, ob sich der Mammutbau ins sensible Umfeld einfügen kann, hatte Bürgermeister Peter Höß (Wiesseer Block) einen Ortstermin für den Bauausschuss anberaumt. Ergebnis: Der Anbau muss um fünf Meter schrumpfen. Die Familie Berghammer verzichtet nun auf das Heuballenlager. Ganz leicht fiel den Mitgliedern die Zustimmung dennoch nicht. „Das sind schon gigantische Ausmaße“, meinte Kurt Sareiter (CSU). 

Der historische Bauer in der Au, dessen Wiederaufbau wegen seiner Größe abgelehnt wurde, sei mit 61 Metern Firstlänge kaum größer gewesen, erinnerte Sareiter. Bernd Kuntze-Fechner (SPD) sprach von einer einmaligen Situation. Der Betriebsinhaber habe die Funktion des geplanten Baus schlüssig erläutert. Dennoch sei dieser sehr lang, weshalb er die Verkürzung für unabdingbar halte. Verwehren mochte der Ausschuss den Bau aber auch nicht. Beim Antragsteller handle es sich um einen Vollerwerbslandwirt, der den Raum für seinen Betrieb brauche, so Höß. Und ein Anbau sei immer noch verträglicher fürs Ortsbild als ein weiteres Haus.

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