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So könnte es im neuen Badehaus der Gemeinde Bad Wiessee aussehen.

Arbeitskreis-Gründung für gemeinsame Lösung 

Zwist ums Badehaus: Höß will CSU wieder ins Boot holen

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Eigentlich sollte der Badehaus-Bau in trockenen Tüchern sein. Tatsächlich macht die CSU das Projekt zum Thema eines Ortsgesprächs. Und Bürgermeister Peter Höß versucht, die CSU wieder mit ins Boot zu holen.

Bad Wiessee – Eigentlich sollte der Badehaus-Bau in trockenen Tüchern sein. Tatsächlich macht die Wiesseer CSU das Projekt am Montagabend zum Thema eines Ortsgesprächs. Und Bürgermeister Peter Höß (Wiesseer Block) versucht, die CSU in dieser Sache wieder mit ins Boot zu holen. Dazu schlägt er die Gründung eines Arbeitskreises vor, in dem alle Fraktionen vertreten sind. „Ziel ist der bessere Informationsaustausch“, meint Höß. Bei der nächsten Sitzung des Gemeinderates kommenden Donnerstag werde er die Installierung des Arbeitskreises empfehlen.

Aktuell scheint es um die Kommunikation zwischen dem Bürgermeister und den CSU-Vertretern nicht gut bestellt zu sein. Wie berichtet, hatte die CSU den Badehaus-Bau im Januar wegen zu hoher Kosten abgelehnt. Mit 8:7 Stimmen setzten sich die Befürworter durch. „Aber es ist nicht vernünftig, ein solches Projekt mit einer so knappen Mehrheit durchdrücken“, findet Höß. Er wolle das Ganze im Gemeinderat wieder auf eine breite Basis stellen. Darum der neue Arbeitskreis.

Unterdessen geht der CSU-Ortsvorsitzende Florian Sareiter andere Wege. Heute Abend um 20 Uhr hat er die Bürger zu einem Ortsgespräch in den Gasthof Zur Post eingeladen. Sareiter will wissen, was sich insbesondere die Vermieter wünschen. Ein großes Thema wird die Frage sein, ob das gerade neu geschaffene Übergangsquartier im ersten Stück des Bade Parks nicht auch als Dauerlösung taugt. Das gesparte Geld könnte dann in die längst überfällige Sanierung des Bade Parks fließen.

Ein Kurs, dem Höß eine klare Absage erteilt. Auf den ersten Blick sei die Interimslösung gut gelungen, meint er. Tatsächlich wisse er auch von Ingenieuren, dass es sich nicht um mehr als ein Übergangsmodell handeln könnte. Vor allem aber habe sich die Gemeinde das Thema Gesundheit doch gemeinschaftlich auf die Fahnen geschrieben. Die CSU habe selbst vorgeschlagen, dass die Gemeinde in eigener Regie baue. Nun müsse der Ort auch investieren. Vor allem bei Selbstzahlern könne man nur mit einem schönen Ambiente punkten: „Das geht weder in den Interims-Räumen noch in einem Zweckbau.“  jm

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