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Das Team um die Wirtsleute Gartenleitner freut sich auf Sie.

Gasthof Herzog Maximilian in Gmund

Begegnungsstätte und Schmuckstück für das Tegernseer Tal

Von außen ließ es sich in den letzten Wochen der finalen Bauphase schon erahnen: Wenn der Gasthof Herzog Maximilian in Gmund am 20. März offiziell eröffnet, dann öffnet sich eine wahre Schatzkiste. Obenauf liegen der Erhalt der Tradition, bayerische Gastlichkeit und Bescheidenheit.

Die Herzogliche Brauerei Tegernsee mit Herzogin Anna in Bayern an der Spitze, die Wirtsleute Gartenleitner und ihr Küchenchef Tobias Krüger sowie die am Bau und Innenausbau beteiligten Handwerker aus der Region haben keine Anstrengungen gescheut, um das Jahrzehnte lang zur Ruine heruntergekommene Gebäude mit seiner hehren Vergangenheit wieder zu einem Schmuckstück für das Tegernseer Tal zu machen.

Wo Kaiser, Zaren und Könige speisten

Das Ziel von Anfang der zweijährigen Planungs- und Realisierungsphase an sei es gewesen, das bayerische Gasthaus, in dem schon Kaiser, Zaren und Könige zu Gast waren, historisch treu wieder herzustellen und ihm die Originalhandschrift des Tegernseer Handwerks zu verleihen. Betritt man jetzt den Gastraum, ist es eine überwältigende Erfahrung: Es ist, als stünde man in einer traditionellen bayerischen Gastwirtschaft in der guten, alten Zeit. Es ist spürbar, dass man hier überall mit großer Freude am Werk war, denn jedes Detail scheint beseelt.

Mit Liebe und Hadwerkskunst

Die hellen, geölten, haptisch fast samtigen Bänke aus Ahornholz vor den dunklen mit Nussbaumbeize eingelassenen und patinierten Kassettenprofilen, die Tische, die handbedruckten Leinenstoffe der Vorhänge und Kissen, das Licht der handgeschmiedeten Kronleuchter mit den tropfenförmigen Mattglas-Lampen sind einladend. Und sie sind Ausdruck meisterlicher Handwerkskunst: echt und stilvoll - jenseits eines aufgesetzten, filmkulissenhaften Alpinschicks. Egal ob im vorderen, in vier gemütliche Gastbereiche unterteilten Gastraum oder im hinteren für 80 Gäste (mit Fischgrät-Eichen-Parkett) ausgelegten Festsaal, überall hat man den Eindruck, dass die am Bau Beteiligten gezeigt haben, was in ihnen steckt und was sie vermögen.

Hier kamen früher schon Bauern, Bürger und Adel zusammen.

Bayrische Tradition überall

"Wir haben uns viele Gedanken um jedes Detail gemacht. Herzogin Anna hat sich persönlich eingebracht und alle Beteiligten sind mit viel Liebe zum Projekt ans Werk gegangen", verrät Martina Gartenleitner stolz. 99 Prozent der Handwerker sind aus der Region, wenn nicht aus dem Tegernseer Tal. Die Historie des Hauses, das heute im Besitz des Hauses Wittelsbach ist, verpflichtet. Der Lüftlmahler Peter Wimmer aus Schlierseehat sie im Rund des Erkers mit Gemälden unter anderen vom musizierenden Herzog Max in Bayern mit seiner Tochter Sissi (der späteren Kaiserin), vom Fleckvieh-Transport des einstigen Hausherren Max Obermayer aus der Schweiz, der Reifenstuhl'schen Wasserpumpe und des Hauses als Poststation festgehalten.

Gasthof Herzog Maximilian: Impressionen

Modern mit urigem Charme

Der Ausschank, aus dem gleichzeitig drei verschiedene Tegernseer Bierspezialitäten gezapft werden können, erinnert mit den antiken Bierkrügeln an eine echte Schenke von anno dazumal. Dennoch ist der Gasthof Herzog Maximilian mit seiner technischen Ausstattung auch ein moderner Arbeitsplatz für die Gartenleitners und ihr Team.

"Wir freuen uns auf die Eröffnung und darauf, dass der neue Maximilian wieder eine Begegnungsstätte für alle wird. Wo sich früher Bauern, Bürger, Beamte, Handwerker, Adel, Künstler und Könige trafen, sollen auch heute wieder alle zusammenkommen. Wir freuen uns auf die Stammtische und Kartler, auf Festgesellschaften, Tagungsgäste und Urlauber", erklären die Wirtleute.

Alexandra Korimorth

Kontakt

Gasthof Herzog Maximilian
Tegernseer Str. 3
83703 Gmund
Tel: +49 8022 7059377
Mail: post@gasthof-maximilian.de
Web: www.tegernsee.com/a-gasthof-herzog-maximilian

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