Viktoria Rebensburg Kreuth
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Kreuth heißt seine Ski-Königin willkommen: Das sind die Bilder vom Empfang für Viktoria Rebensburg.
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Die besten Bilder

Kreuth ehrt seine Botschafterin Viktoria Rebensburg

Kreuth - Für die Kreuther ist es nach wie vor etwas Besonderes, eine so erfolgreiche Sportlerin zu haben. Deshalb wurde Viktoria Rebensburg nach der langen Wintersaison am Wochenende gebührend zu Hause Willkommen geheißen.

„Es ist einfach schön, immer wieder heimzukommen und zu wissen, hier stehen alle hinter mir.“ Viktoria Rebensburg war die Freude anzumerken, wie jedes Jahr nach der langen Wintersaison wieder von ihrer Heimatgemeinde begrüßt zu werden. Mehr als 200 Anhänger, darunter viele ihrer Freunde, ihre Familie und Wegbegleiter, bereiteten der 25-jährigen Skirennfahrerin vom SC Kreuth und Vize-Weltmeisterin im Riesenslalom im Schulhof von Kreuth einen gelungenen Empfang und ließen sie für ihre Erfolge hochleben.

Diesmal fuhr Rebensburg im Beiwagen eines Motorrads durch das Spalier der vielen Skiclub-Kinder und winkte strahlend in die Menge. „Wir müssen uns ja für Dich jedes Jahr schon etwas Besonderes ausdenken“, bemerkte Bürgermeister Josef Bierschneider mit Blick auf das Gefährt. Ebenso habe man sich diesmal – nach Wildbad Kreuth, Kurpark und Rathaus – die Schule als Ort ausgesucht, um das sportliche Aushängeschild der Gemeinde gebührend und auch abwechslungsreich zu empfangen.

„Hier hast Du ja gewissermaßen auch Erfolge gefeiert“, meinte Bierschneider mit einem Schmunzeln, während Florian „Flickä“ Oberlechner, der durch den Empfang führte, sogar von einer historischen Stätte sprach. Freilich sei man stolz auf die Vize-Weltmeisterin, auch wenn deren Saison durchaus etwas durchwachsen war und von einer Innenband-Verletzung auch vorzeitig beendet wurde.

„Für uns ist es nach wie vor etwas Besonderes, eine so erfolgreiche Sportlerin zu haben“, betonte Josef Bartl, Vorsitzender des SC Kreuth. Rebensburgs Olympia-Gold 2010 habe alle nach vorne gebracht – nicht nur im Verein. „Wir haben viel bewegen können“, sagte Bartl mit Blick auf das Trainingszentrum am Sonnenbichl. „Was sich da in den vergangenen fünf Jahren entwickelt hat, hätten wir uns nie erträumen lassen.“

Gleichzeitig warb Bartl vor allem bei den Gemeinden wieder für Unterstützung bei diesem Projekt, für das Rebensburg „von unschätzbarem Wert“ sei. „Du bist eine Botschafterin des Tegernseer Tals.“ Dies konnten Hans Rieder, Vorsitzender des Skiverbands Oberland, und Kreis-Sportreferentin Sabine Wittmann nur unterstreichen. Beide hoben die Vorbildfunktion von Rebensburg hervor, die nun als Nummer eins im deutschen Damen-Team Verantwortung zeige. „Aber tu mir bitte einen Gefallen: Mach’s nicht immer so spannend“, flehte Wittmann.

Bis es wieder an die Vorbereitung geht, kuriert Rebensburg ihre Verletzung noch richtig aus. „Und dann freu ich mich auf einen richtig schönen Sommer“, sagte die 25-jährige. Was sie aber nicht davon abhält, bereits in der nächsten Woche wieder das zu tun, was sie so vize-weltmeisterlich kann: Skifahren.

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