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In den früheren Räumen des Mehrgenerationenhauses eröffnet die Caritas ein Beratungszentrum.

In den früheren Räumen des Mehrgenerationenhauses

Caritas eröffnet neues Beratungszentrum im Tal

  • Christina Jachert-Maier
    VonChristina Jachert-Maier
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Im vergangenen Sommer hat das Rottacher Mehrgenerationenhaus (MGH) der Caritas die Räume in der Nördlichen Hauptstraße 19 verlassen. Jetzt kehrt dort neues Leben ein: Die Caritas eröffnet ein Beratungszentrum.

Rottach-Egern – Im vergangenen Sommer hat das Rottacher Mehrgenerationenhaus (MGH) der Caritas die Räume in der Nördlichen Hauptstraße 19 verlassen. Jetzt kehrt dort neues Leben ein: Am Freitag, 31. März, stellt die Caritas bei einem Pressetermin ihr neues Beratungszentrum Tegernseer Tal vor. Hier gibt’s breit gefächerte Hilfe. Die Soziale Beratung mit Schuldner- und Insolvenzberatung ist vor Ort, die Fachambulanz für Menschen mit Suchtproblemen und die Beratungsstelle für psychische Gesundheit. Auch die Ehrenamtskoordination Asyl richtet sich in den Räumen ein.

Die Eröffnung der neuen Beratungsstelle hatte Waltraud Frank als Stellvertretende Geschäftsführerin der Miesbacher Caritas schon im August angekündigt (wir berichteten). Die Nutzung der Räume an der Rottacher Hautstraße bietet sich an: Der Mietvertrag läuft noch. Für das MGH war die frühere Wohnung aber nach zehn Jahre viel zu klein geworden. Es ist jetzt in die Leo-Slezak-Straße umgezogen, ins erste Obergeschoss über dem Café Krupp. Das Mobiliar ist in der alten Heimat geblieben.

Wirklich verwaist waren die Caritas-Räume an der Hauptstraße auch bisher nicht, es fanden diverse Treffen und auch Beratungen statt. Offiziell eröffnet das Beratungszentrum seine Pforten aber erst nach der Präsentation am 31. März. Mit dem neuen Büro in Rottachs Mitte kommt die Caritas Hilfesuchenden aus dem Tegernseer Tal buchstäblich entgegen. „Es ist für unsere Klienten sehr schwer, von Tegernsee nach Miesbach zu kommen“, berichtet Alexandra Peis-Hallinger, Fachdienstleiterin der Suchtberatung. Sie sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, was wegen der raren Busverbindungen ein großes Problem darstelle. Die Caritas sei sehr froh, mit der Niederlassung im Tegernseer Tal eine Lücke füllen zu können, meint Peis-Hallinger. Schon jetzt betreue die Caritas trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zahlreiche Klienten aus dem Tegernseer Tal. Sie habe bisher im Pfarrheim Tegernsee Räume nutzen können. „Die belegen wir auch weiterhin“, so Peis-Hallinger.

Mit dem neuen Beratungszentrum will die Caritas ihr Engagement aber noch verstärken – die Nachfrage ist in allen Bereichen gestiegen. Alle Beratungsdienste des Miesbacher Zentrums werden dort Termine anbieten. 

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