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Entwicklung von Gmund: Gemeinderäte legen Hauptorte fest

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Gut Kaltenbrunn
Wie soll sich Gmund künftig entwickeln? © picture alliance/dpa (Symbolbild)

Gmund – Über den Fortgang des Regionalplans hat der Gemeinderat Gmund jüngst diskutiert. Dabei wurden einige Schwerpunkte festgelegt.

An welchen Stellen Gmund noch wachsen kann und soll, dazu haben die Gemeinderäte unlängst Stellung genommen. Anlass ist die Fortschreibung des Regionalplans zum Thema Siedlungsentwicklung. Genauer gesagt: Der regionale Planungsverband Oberland möchte sich auf sogenannte Hauptorte in einzelnen Kommunen konzentrieren und solche Bereiche hervorheben, die aufgrund ihrer hohen Standortqualität für eine verstärkte Siedlungsentwicklung besonders geeignet sind.

Im Landkreis Miesbach wurden durch die Regionsbeauftragten die Kommunen Hausham, Holzkirchen und Miesbach als regionale Entwicklungsschwerpunkte eingestuft. Als optionale Bereiche mit ergänzender Entlastungs-/Entwicklungsfunktion gelten Bayrischzell, Fischbachau, Gmund, Otterfing, Schliersee, Tegernsee, Waakirchen und Warngau.

Nachdem das Gmunder Ratsgremium im September die Hausaufgabe erhalten hatte, sich mit der komplexen Thematik zu befassen, wurden in der Oktobersitzung fünf Entscheidungen getroffen. Als Erstes ging es darum, die Ortsteile Gmund und Dürnbach als Haupt­orte festzulegen. Auf diese soll sich künftig die Siedlungsentwicklung konzentrieren. Bei der Abstimmung waren 13 Räte dafür und sechs dagegen. Dass die Gemeinde Gmund als optionaler Bereich mit ergänzender Entlastungs-/Entwicklungsfunktion in den Regionalplan mit aufgenommen werden soll – dieser Beschluss wurde mit 11:8 Stimmen gefasst.

Am Sitzungsabend eingehend beraten wurden auch gleich Bereiche für eine mögliche spätere Siedlungsentwicklung. Allerdings stießen die von der Verwaltung vorgeschlagenen Potenzialflächen an Münchner und Finsterwalder Straße bei den Gemeinderäten mehrheitlich auf Ablehnung. Anders verhielt es sich jedoch in Sachen Gewerbegebietserweiterung an der Kreuzstraße beziehungsweise „Am Kanzlerfeld“. Die dort seitens der Gemeinde ins Auge gefasste Weiterentwicklung erntete 15 Ja-Stimmen. rei

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