Eröffnung des Mangfallstegs in Gmund
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Eröffnen den Mangfallsteg: (v.l.) Bautechniker Josef Harraßer, Bürgermeister Alfons Besel und Vize Herbert Kozemko.

Beliebte Brücke wieder intakt

Wahrzeichen in Gmund: Neuen Mangfallsteg offiziell eingeweiht

Gmund – Gmund hat sein Wahrzeichen zurück: Der neue Mangfallsteg ist offiziell eingeweiht und kann genutzt werden.

Im Mai ist mit den Bauarbeiten in Gmund begonnen worden. Ende August konnte der neue Mangfallsteg fertiggestellt werden. Nun hat Bürgermeister Alfons Besel die neue Brücke offiziell freigegeben. „Der Mangfallsteg war und ist ortsprägend für unsere Gemeinde. Deshalb freut es mich sehr, dass auch die neue Ausführung optisch ansprechend umgesetzt werden konnte“, sagte der Bürgermeister.

Nachdem bei einer Prüfung Ende April 2020 festgestellt worden war, dass der Mangfallsteg nicht mehr die nötige Standsicherheit aufwies, wurde er umgehend gesperrt. Im Gemeinderat wurde daraufhin die Neugestaltung anhand von Kriterien wie Kosten, Haltbarkeit und Aussehen diskutiert. Das Ergebnis: Die Holzoptik sollte bewahrt und die neue Version des Mangfall­stegs möglichst ähnlich der alten gestaltet werden.

Der ehemalige Steg, der von 1954 bis März 2020 die Ufer von Seeglas und Kaltenbrunn miteinander verband, war 1,5 Meter breit und bestand zum Großteil aus Holz. Die neue, 56 Meter lange Brücke aus Lärchenholz bietet nun mit 2,5 Metern Breite mehr Platz: Zwei entgegenkommende Kinderwagen oder Rollstühle können nun problemlos passieren. Außerdem sind nun die Pfähle, mit denen der Steg im Mangfallgrund verankert ist, aus Stahl, was zu einer längeren Haltbarkeit der Konstruktion unter Wasser führt.

Beim Entfernen der alten Brücke wurden die morschen Holzpfähle unter Wasser bodenbündig mit einer Spezialsäge abgeschnitten. Die Stahlrohre für den neuen Steg wurden 8 bis 10 Meter tief in den Grund gerammt. Josef Harraßer vom technischen Bauamt der Gemeinde zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf: „Wir konnten den Kostenrahmen entsprechend der Schätzungen und Berechnungen einhalten. Was den zeitlichen Plan angeht, waren wir einen Monat später dran, was daran liegt, dass sich die Holzlieferung wie leider derzeit so häufig in der Baubranche verzögert hat. Insgesamt sind wir sehr zufrieden, auch mit den beauftragten Firmen. Die Zimmerei Bernöcker hat sogar extra für unseren Mangfallsteg ihren Betriebsurlaub verschoben.“

In den nächsten Wochen werden nun die Freiflächen gestaltet. So soll wieder ein Baum gepflanzt und das Thomas-Mann-Denkmal, die Parkbank sowie die Infotafel an geeigneter Stelle platziert werden. ksl

Quelle: DasGelbeBlatt

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