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Brand eines Mehrfamilienhauses in Kreuth geht glimpflich aus

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Feuerwehr
Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. © Philipp von Ditfurth/dpa (Symbolbild)

Kreuth – Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus im Kreuther Ortsteil Weißach hat am Freitag für einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei gesorgt.

In einem Mehrfamilienhaus im Kreuther Ortsteil Weißach ist es am Freitagnachmittag (5. November) zu einem Brand in einer Erdgeschosswohnung gekommen. Durch Rauchmelder wurden Passanten auf die Brandentwicklung aufmerksam, die die alarmierte Feuerwehr schnell eindämmen konnte. „Verletzt wurde niemand“, teilt Sprecher Martin Emig vom Polizeipräsidium Oberbayern-Süd mit. „Der Sachschaden wird im mittleren bis oberen fünfstelligen Bereich vermutet.“ Die betroffenen Wohnungen seien derzeit nicht bewohnbar.

Durch akustische Rauchmelder wurden Passanten am Freitag, gegen 16.30 Uhr, auf die Brandentwicklung in der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in Weißach aufmerksam und verständigten die Integrierte Leitstelle. Diese alarmierte neben den Feuerwehren Kreuth und Rottach-Egern auch Kräfte der Kreisbrandinspektion sowie des Rettungsdienstes.

„Nach ersten Erkenntnissen ging der Brand offenbar von einem Ofen einer Erdgeschosswohnung aus, von wo er sich in die Zwischendecke zur darüber liegenden Wohnung ausbreitete“, erklärt Martin Emig. Zur Brandbekämpfung mussten die Einsatzkräfte den Zwischenboden öffnen und die Stromversorgung des Hauses unterbrechen. Gegen 17.30 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben und in die Belüftung des Gebäudes übergegangen werden.

„Die vom Brand betroffenen Wohnungen sind derzeit unbewohnbar“, sagt der Polizei-Sprecher. „Der Sachschaden wird im mittleren bis oberen fünfstelligen Bereich geschätzt.“ Verletzt wurde niemand. Während der Löscharbeiten war die Wiesseer Straße zeitweise komplett gesperrt.

Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim hat die ersten Ermittlungen aufgenommen, um die Brandursache zu klären, welche in der Folge von der Kriminalpolizeistation Miesbach fortgeführt werden. Derzeit lägen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor. ksl

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