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Sternsinger im Tegernseer Tal sammeln fast 20.000 Euro für den guten Zweck

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Tegernsee – Anfang 2022 waren die Sternsinger des Pfarrverbands Tegernsee-Egern-Kreuth im Tegernseer Tal unterwegs. Nun ziehen sie Bilanz zur Sammelaktion.

Sternsinger in Kreuth
1 / 3Zahlreiche Sternsinger trafen sich in St. Leonhard in Kreuth, um sich von dort aus auf den Weg zu machen. Aufgrund der aktuellen Corona-Regeln konnten nicht alle Gruppen zum Aussendungsgottesdienst eingeladen werden. © GB
Sternsinger in Rottach-Egern
2 / 3Die Sternsinger trafen sich zum Gruppenbild in der Kirche St. Laurentius in Rottach-Egern. © GB
Sternsinger in Tegernsee
3 / 3Die Sternsinger kommen in der Kirche St. Quirinus in Tegernsee zusammen. © GB

Nach Corona-Pause gab es 2022 wieder eine Sternsingeraktion im Pfarrverband Tegernsee-Egern-Kreuth. „Wie schön, dass dieses Jahr bei der Sternsingeraktion wieder Hausbesuche möglich waren, wenn auch unter besonderen Hygieneauflagen“, teilt Pastoralreferentin Maria Thanbichler mit. Im Pfarrverband Tegernsee-Egern-Kreuth machten die Heiligen Drei Könige ihre Aufwartung nur vor den Haustüren. Sie sangen nicht, sondern gaben nur den Segensspruch zum Besten.

„Insgesamt war die Freude groß – sowohl bei den Besuchten als auch den Sternsingern selber“, erklärt Maria Thanbichler. In der Pfarrei Kreuth hätten sich sogar mehr Bereitwillige als die Jahre zuvor gefunden. „Bei so manchem Besuchten waren Tränen der Freude und Rührung zu sehen und so mancher war ganz baff, dass nach langer Zeit wieder einmal die Heiligen Drei Könige da waren“, resümiert die Pastoralreferentin.

Wo es nicht möglich war, alle Gebiete abzudecken wie in der Pfarrei Egern und Tegernsee, gab es in der Kirche einen Sternsingertisch. Dort konnte man sich ein gesegnetes Dreikönigspäckchen mit Kreide, Weihrauch und Kohle oder den Segensaufkleber holen und selber Hand anlegen, um das eigene Haus beziehungsweise die eigene Wohnung zu segnen.

In allen drei Pfarreien des Verbands zeigten die Sternsinger große Einsatzbereitschaft, weshalb die Sammelergebnisse auch erfreulich waren:

„Weil die Sternsinger immer viele Süßigkeiten bei ihren Besuchen bekommen, hatte eine Kreuther Gruppe noch eine ganz tolle Idee“, sagt Maria Thanbichler. Die drei Könige teilten ihre Süßigkeiten durch vier und spendeten den vierten Teil an die Gmunder Tafel. „Wie fürsorglich und sozial von ihnen, dass sie von der Anerkennung in Form von Süßigkeiten auch noch etwas weiter schenkten“, freut sich die Pastoralreferentin. ksl

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