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Streit in Waakirchner Wohnung: Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags

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Ein Streit unter vier Männern in Waakirchen-Marienstein sorgte für einen Polizeieinsatz. (Symbolbild) © Daniel Karmann/dpa

Waakirchen – Ein Streit unter vier Männern am Donnerstag in Waakirchen-Marienstein verursachte einen Polizeieinsatz und einen Aufenthalt im Krankenhaus.

Vier Männer gerieten am Donnerstagabend 4. August) in der gemeinsamen Wohnung in Waakirchen in Streit. Ein 33-Jähriger wurde dabei mit einer Stange verletzt und verletzte seinerseits mit einem Messer einen 30-Jährigen so schwer, dass dieser in einem Krankenhaus intensivmedizinisch versorgt werden musste. „Der 33-Jährige wurde heute wegen versuchten Totschlags dem Ermittlungsrichter vorgeführt und kam in Untersuchungshaft“, teilt Sprecher Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern-Süd mit. „Gegen den 30-Jährigen und die beiden anderen Männer wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.“

Am Donnerstagabend kam es kurz nach 21.30 Uhr in der gemeinsam bewohnten Wohnung der vier jemenitischen Staatsangehörigen im Waakirchener Ortsteil Marienstein zu einem Streit und einer heftigen körperlichen Auseinandersetzung. Nach dem Stand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen hatte im Laufe der Auseinandersetzung ein 33-Jähriger durch den Schlag mit einer Stange eine leichte Kopfverletzung erlitten. Der Mann hatte seinerseits anschließend mit einem Messer seinen Kontrahenten schwer verletzt. Der 30-Jährige kam in ein Krankenhaus, wo er intensivmedizinisch versorgt werden musste. Lebensgefahr bestehe nach Auskunft der behandelnden Ärzte nicht, erklärt die Polizei.

Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II ermittelt nun das Fachkommissariat K1 der Kriminalpolizeistation Miesbach in dem Fall. Der mutmaßliche Messerangreifer wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen versuchten Totschlags am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. Er kam im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Gegen den 30-Jährigen und seine beiden mutmaßlichen Mittäter (22 und 41 Jahre alt) wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. ksl

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