1. Startseite
  2. Lokales
  3. Tegernsee
  4. DasGelbeBlatt

Feier in Tegernsee: 25 Jahre Missionarischer Dienst auf Zeit in Argentinien

Erstellt:

Von: Sandra Hefft

Kommentare

Feier Jubiläum 25 Jahre Missionarischer Dienst auf Zeit in Argentinien
Die Mitglieder der MaZ-Projektleitung sowie der Missionskreis freuten sich, dass dieses Jubiläum samt bei den ehemaligen Freiwilligen so viel Freude ausgelöst hat. © GB

Tegernsee – In der Tegernseer Pfarrkirche wurde jüngst ein großes Jubiläum begangen: 25 Jahre Missionarischer Dienst auf Zeit in Argentinien.

Der erste Freiwillige für den MaZ-Dienst war Franz Späth aus Holzkirchen. Der heutige Kolpingbezirksvorsitzende Bad Tölz-Wolfratshausen-Miesbach leistete von 1995 bis 97 seinen Missionarischen Dienst auf Zeit. Beim Jubiläums-Gottesdienst in Tegernsee erzählte er von seinen Erfahrungen.

Franz Späth schilderte, dass ihm manche Glaubenserfahrungen aus der Bibel durch diesen Dienst neu aufgegangen seien.

Späth führte Zachäus an, der den festen Boden verlassen habe und auf einen Baum gestiegen sei. Mit der neuen Perspektive war ihm auf einmal der ganze Reichtum gar nicht mehr so wichtig. Späth habe durch seinen MaZ-Dienst eine ganz andere Sicht auf die Welt erhalten, sagte er.

Schließlich sprach er Monsignore Walter Waldschütz, heute Pfarrverbandsleiter im Pfarrverband Tegernsee-Egern-Kreuth und Kolpingbezirkspräses, seinen besonderen Dank aus. Dieser hatte ihm als Heimatpfarrer von Holzkirchen diesen Dienst einst ermöglicht und ihn darauf vorbereitet. Bis heute haben an die 200 MaZler einen Freiwilligendienst in der Provinz Misiones gemacht.

Entsprechend war auch eine ganze Schar ehemaliger Freiwilliger bei dem Jubiläums-Gottesdienst dabei. Manche umrahmten den Gottesdienst mit argentinischen Liedern.

Raimundo Hillebrand, Direktor des Kinderdorfes Hogar Jesús Niño und Verantwortlicher der MaZler vor Ort, hatte sogar extra ein Grußwort als Audio­nachricht geschickt, das ebenso vorgespielt wurde wie das Grußwort des Stiftungsratsvorsitzenden der Pfarrer Walter Waldschütz-Stiftung, Alexander Radwan, der 2020 über das Auswärtige Amt mitgeholfen hatte, die damaligen MaZler aufgrund der Pandemie aus der Provinz Misiones nach Deutschland zurückzuholen.

Beim anschließenden Zusammensein wurde die große Bandbreite an Erfahrungen der Ehemaligen sichtbar: der Impuls für die eigene Studien- und Berufswahl, argentinische Gewohnheiten, ein Ehepartner, das Bewusstsein, dass wir hier in Deutschland die Uhr haben und die Argentinier die Zeit, mehr Gelassenheit, die Zufriedenheit mit dem, was man hat und ein neuer Blick auf das eigene Leben in Deutschland. she

Auch interessant

Kommentare