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Glanzvoller Auftakt: Tegernseer Woche bis 3. Oktober

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Tegernsee Barocksaal Gymnasium Konzert Palestrina Motettenchor
Der Palestrina Motettenchor begeisterte mit seinem Eröffnungskonzert der Tegernseer Woche im Barocksaal des Gymnasiums. © Versen

Tegernsee – Noch bis Montag (3. Oktober) findet die Tegernseer Woche statt. Die feierliche Eröffnung fand im Barocksaal des Schlosses statt.


Sichtlich erleichtert, dass nach einem Jahr Pause wieder das Eröffnungskonzert der Tegernseer Woche im Barocksaal des Schlosses stattfinden konnte, begrüßte Bürgermeister Johann Hagn die zahlreichen Besucher, darunter Landrat Olaf von Löwis mit Gattin. Hagn bedankte sich beim Hausherrn, Schulleiter Werner Oberholzner, für die Bereitstellung des Festsaales im Tegernseer Gymnasium..

Der große Dank des Stadtchefs galt Organisatorin Birgit Halmbacher-Höplinger und ihrem Team, die unermüdlich am vielseitigen Programm gearbeitet hatten, das heuer wieder volle zwölf Tage lang, bis einschließlich 3. Oktober, Kultur vom Feinsten bietet.

So war der Auftaktabend vielversprechend. 36 Frauen und Männer mit Max Hanft am Klavier erschienen in Festkleidung auf der großen Bühne. Unter der Leitung von Sebastian Schober präsentierte der Palestrina Motettenchor Tegernsee ein in jeder Hinsicht „gemischtes“ Programm. Er erinnerte damit an Höhepunkte seiner 50-jährigen Chorgeschichte, die 1972 mit dem ersten öffentlichen Auftritt in Tegernsee ihren Anfang nahm, und verknüpfte es mit der großen Bandbreite seines reichen Repertoire-Schatzes. Die klassische Musikwelt am Tegernsee wäre undenkbar ohne Sebastian Schober, der seit 1999 den international viel beachteten Palestrina Motettenchor Tegernsee leitet. Der Kantor, Chorleiter und Dirigent hat eine professionell-musikalische Ausbildung vorzuweisen, die für musikalische Vielfalt steht.

Feine Mischung am Eröffnungstag

Donnernden Applaus bekam der Mediziner Josef Hampel aus Tegernsee, als einziges Gründungsmitglied von 1972, der nach wie vor begeistert bei den Aktiven mitmischt: „Singen ist augenscheinlich allerbestes Anti-Aging“, wertete Moderator Robert Götz die über 50-jährigen Leistungen des Mitbegründers. Götz sang selbst nicht nur mit, sondern führte zudem die Besucher als fachkundiger Moderator durch den Abend. Von Madrigal, Jodler, Mozart-Kanon und Opernchor, Stieler-Vertonungen und Werken von Hugo Distler und Carl Orff wurde alles geboten. Musik aus fünf Jahrhunderten, gepaart mit 50-jähriger Chorgeschichte – feiner hätte die Tegernseer Mischung am Eröffnungstag nicht ausfallen können. Höhepunkt des Abends war sicherlich der weltberühmte Gefangenenchor aus Nabucco, der die ganze Bandbreite des Chores forderte. Mut zu Gefühlen vermittelten Rheinbergers Lieder nach Texten von Karl Stieler wie „Es glänzt die laue Mondesnacht“ . Offiziell enden sollte das über zweistündige Programm mit „Der boarische Himmi“ vom unvergessenen Rudi Rehle, woran sich zwei Zugaben anschlossen. iv

Das gesamte Programm der Tegernseer Woche gibt es hier.

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