+
Von rechts nach links: Vermieterin Susanne Stadler mit Tochter Maria (Haus Waldhof, Gmund), TTT-Mitarbeiter Michael Götz, Marion Wenzel mit ihren Enkeltöchtern Carolin und Melanie Weihe und deren Mutter Carola Weihe. Alle vier Gäste kommen aus Königstein/Taunus.

Insgesamt schon 110 Mal am Tegernsee

Gästeehrung: Diese Familie kommt seit 3 Generationen

Tegernsee - Die schönsten Geschichten schreibt das Leben bekanntlich selbst. Eine davon ist die der Familie Wenzel. Seit drei Generationen kommen die Königssteiner ins Tal.

Wenn drei Generationen insgesamt 110 Aufenthalte im selben Bauernhof in Gmund verbrachten, und seit dem Erstbesuch im Jahr 1979 ununterbrochen befreundet sind, so ist das eine nicht alltägliche Geschichte. Hier stimmte die Chemie auf Anhieb.

Wie kam es dazu? "Als Reiseleiterin kam ich 1979 mit einer Gruppe nach Bad Wiessee, wo wir zu unserer Überraschung vom damaligen Miesbacher Landrat Wolfgang Gröbl im Hotel Wiesseer Hof herzlich begrüßt wurden", berichtet Marion Wenzel. Schon damals war ihre kleine Tochter Carola mit dabei. "Ich fragte den Landrat, ob er im Tegernseer Tal einen Bauernhof wüsste, wo man sich später mal privat einmieten könnte", ergänzt Frau Wenzel. Der Landrat nannte spontan den sonnig und ruhig gelegenen Bauernhof der Familie Stadler in Gmund. Gesagt, getan! Noch im selben Jahr mietete man sich dort ein, und daraus entwickelte sich eine Freundschaft, die bis heute anhält. "Meine Tochter Carola und Susanne, die Tochter unserer Vermieterin, heirateten später im selben Jahr und brachten auch beide in 1998 ihre Kinder zur Welt", berichtet die stolze Seniorin schmunzelnd.

Auch die 16-jährigen Weihe-Zwillinge und Maria Stadler sind nach wie vor ein Herz und eine Seele. Was macht die Jugend, wenn die Sonne am Tegernsee mal nicht scheint? "Wir haben heute das Regenwetter für einen ausgiebigen Shopping-Bummel in München genutzt, und anschließend im Hofbräuhaus Brotzeit gemacht", berichteten die Teenies. Da alle Drei eine Eins im Zeugnis hatten, konnten sie kostenlos mit der BOB von Gmund nach München fahren. Ansonsten stehen während des zweiwöchigen Aufenthaltes am Tegernsee ausgiebige Wanderungen und vor allem Joggen auf dem Tagesprogramm, aber auch Fahrten nach Bad Tölz oder Rosenheim.

"Mir haben diesmal ganz besonders die Besichtigungen sowohl im Ringbergschloss, als auch in der Hanns-Seidl-Stiftung gefallen, aber ebenso die Führung durch die Seelaub-Produktion mit Wolfgang Fallecker", bekannte Carola Weihe. Zum Andenken an den Urlaub am Tegernsee hängt im Hause von Seniorin Marion Wenzel stets der aktuelle und heiß-geliebte Kuh-Kalender von Merkur-Fotograf Thomas Plettenberg.

"Ich setze auf den selbständigen Gast, der ankommt und sich erholt", so die Gmunder Gastgeberin Susanne Stadler, die in ihrem Bauernhof zwei Ferienwohnungen vermietet. Das unkomplizierte Miteinander mit der Großmutter, Mutter und deren Zwillingen aus Königstein soll auch weiterhin freundschaftlich gepflegt werden.

Mit launigen Worten bedankte sich TTT-Mitarbeiter Michael Götz bei den treuen Urlauberinnen. Das "Silberne Jubiläum" für je 40 Aufenthalte konnten Marion Wenzel und Tochter Carola Weihe feiern, während die Zwillinge zum "Ersten Jubiläum" für je 15 Aufenthalte geehrt wurden. Alle Vier bekamen zur entsprechenden Urkunde einen Blumenstrauß, sowie Gutscheine von hiesigen Gewerbebetrieben. Bei der gemütlichen Brotzeit im Bräustüberl gab es viel zu erzählen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Andreas Schubert gestorben: Der Asphalt-Cowboy vom Tegernsee
Gmund – Andreas Schubert ist Fernfahrer fürs Leben - es ist eine Sucht, sagt er. Dabei hätte er schon mal fast aufgehört. Ein Porträt des Stars der DMAX Kultserie …
Andreas Schubert gestorben: Der Asphalt-Cowboy vom Tegernsee
Tankstelle wächst um drei Wohnungen
Das Ensemble rund ums Autohaus Kathan in Bad Wiessee bekommt Zuwachs. Jetzt befasste sich der Bauausschuss mit der Aufstockung.
Tankstelle wächst um drei Wohnungen
Kindern die Natur vertraut machen
Kindern die Natur vertraut machen
Wandelhalle marode, Konzept nicht wirtschaftlich: Wie SME das Projekt in Bad Wiessee retten will
Seit einem Jahr rührt sich auf der SME-Baustelle in Bad Wiessee nichts. In nicht öffentlicher Sitzung wurde Tacheles geredet. Die Gemeinde legt die Fakten offen.
Wandelhalle marode, Konzept nicht wirtschaftlich: Wie SME das Projekt in Bad Wiessee retten will

Kommentare