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Glückwünsche: Die Vorstände Josef Paul (l.) und Mirko Gmeineder (r.) freuen sich mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Riedlechner, der im Amt bestätigt wurde.

Raiffeisenbank Gmund legt Geschäftsbericht vor

167 Millionen Euro an die Kundschaft ausgeliehen

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Genossenschaftliche Beratung: Darauf setzt die Raiffeisenbank Gmund weiterhin. Auch wenn die Zeiten nicht einfach sind. Das niedrige Zinsniveau macht den Banken weiter zu schaffen.

GmundTrotzdem hat sich die Bilanzsumme der Gmunder Institution 2017 leicht erhöht, wie Vorstand Josef Paul bei der Generalversammlung in seinem Geschäftsbericht darlegte. Sie liegt jetzt bei rund 136  Millionen Euro. Das sind etwa 3 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Schlagzeilen gemach hatte die Bank wegen der Negativzinsen auf dicke Spareinlagen.

Die Kundeneinlagen haben sich von 100 Millionen auf 103 Millionen Euro erhöht. Davon sind 71 Millionen in täglich fälligen Anlagen geparkt. Auf Spareinlagen entfallen dem Bericht zufolge 31 Millionen Euro, auf Termingelder und in Sparbriefen sind noch etwas über 2 Millionen Euro angelegt. Insgesamt beläuft sich das betreute Anlagevolumen der Raiffeisenbank-Kunden auf 249 Millionen Euro.

Von einer „erfreulichen Entwicklung“ spricht Paul beim Blick auf die Kundenkredite. Zum Jahresende 2017 hatte die Bank rund 167 Millionen Euro an die Kundschaft ausgeliehen. Das entspricht einer Steigerung von 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zuwachs gibt’s auch beim Eigenkapital: Im Rahmen des Jahresabschlusses 2017 werden rund 1,2 Millionen Euro zugeführt. Damit liege die Kapitalquote der Gmunder Bank über dem Durchschnittswert des Genossenschaftsverbands, erläuterte Paul: „Die weitere Stärkung des Eigenkapitals ist auch künftig eine wesentliche Zielsetzung unserer Geschäftspolitik.“

Der Bilanzgewinn beläuft sich 2017 auf 209 373,06 Euro. Drei Prozent werden als Dividende ausgeschüttet. Heißt: An die 2612 Mitglieder zahlt die Bank 39 667,57 Euro aus. Der Restbetrag wird den Rücklagen zugeführt.

Ein Kurs, den die Mitglieder bei der gut besuchten Versammlung einstimmig absegneten. Ebenfalls einstimmig entlastete die Versammlung Vorstand und Aufsichtsrat. Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Riedlechner stellte sich zur Wiederwahl und wurde einmütig im Amt bestätigt.

Auch Gmunds Bürgermeister Alfons Besel war zur Generalversammlung gekommen. In seinem Grußwort hob Besel die im September 2017 erfolgte Gründung der Tegernseer Bürgerstiftung hervor. Wie berichtet, gehört Vorstand Paul zu den Initiatoren. Ziel der Stiftung ist die Unterstützung sozialer Zwecke im gesamten Tegernseer Tal und Waakirchen. Die Stiftung entspreche den Prinzipien von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, erinnerte Besel: „Füreinander einstehen, verantwortlich handeln, Region fördern.“

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