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Die Geehrten und ihre Gratulanten bei der Feierstunde im Tegernseer Hof.

Feierstunde am Tegernsee

Seit Jahrzehnten engagiert: Ehrung für Urgesteine der Kommunalpolitik

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Seit vielen Jahren gestalten sie die Zukunft ihrer Heimat aktiv mit. Nun wurden einige Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Miesbach am Tegernsee für ihre Verdienste gewürdigt. Darunter sind echte Urgesteine. 

Finsterwald – Viele der Geehrten sitzen schon so lange im Gemeinderat, dass sie mehrere Bürgermeister miterlebt und viele Entscheidungen mitgetragen haben. Wie Josef Schaftari. Seit 1984 ist er Mitglied des Haushamer Kommunalparlaments, seit 2008 Zweiter Bürgermeister. Heuer ist der CSU-Politiker zudem noch für Kreisbrandrat Anton Riblinger in den Kreistag nachgerückt. Zusammen mit weiteren langjährigen Kommunalpolitikern im Landkreis Miesbach hat Schaftari nun im Tegernseer Hof in Finsterwald eine Auszeichnung von Innenminister Joachim Herrmann verliehen bekommen.

Landrat Wolfgang Rzehak händigte die Kommunalen Dankurkunden und die Verdienstmedaillen in Bronze nun an die Geehrten aus. „Du hast Dich mit großem Einsatz und eindrücklichem Engagement für die Belange Deiner oberbayerischen Heimat eingesetzt“, lobte Rzehak in seiner Laudatio für Schaftari, der die Verdienstmedaille in Bronze erhalten hat.

Diese hatte Herrmann auch an zwei weitere Urgesteine der Kommunalpolitik adressiert: an Miesbachs Bürgermeisterin und Vizelandrätin Ingrid Pongratz (CSU) sowie an den Zweiten Bürgermeister von Rottach-Egern, Josef Lang (CSU). Während Pongratz ihre Urkunde und Medaille bereits im Kreisausschuss erhalten hatte, durfte sie Lang bei der gemeinsamen Feierstunde im Tegernseer Hof entgegennehmen. Der ehemalige Polizeibeamte sitzt seit 1988 im Gemeinderat, das Amt des Zweiten Bürgermeisters hatte er von 2002 bis 2008 inne und nun auch seit 2014 wieder. Von 2002 bis 2014 war Lang zudem Mitglied des Kreistags. „Du hast Dich auch stets uneigennützig zum Wohle der Gemeinde, des Schulverbands und des gesamten Tegernseer Tals eingebracht“, lobte Rzehak.

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Auch für die Träger der Dankurkunden fand der Landrat anerkennende Worte: „Ihr habt für viele Jahre die Interessen des Gemeinwohls stark und uneigennützig vertreten.“ Trotz ihres unterschiedlichen Parteihintergrunds würde alle Kommunalpolitiker ein Grundkonsens einen: „Alle demokratischen Parteien setzen sich für das Allgemeinwohl ein“, betonte Rzehak. Deshalb sollten alle Demokraten auch in Zukunft zusammenhalten.

Bernd Kuntze-Fechner aus Bad Wiessee erfüllt diese Aufgabe seit 1978. Er war zunächst bis 1984 für die FDP Gemeinderatsmitglied. Seit 2002 gehört er wieder dem Gremium an, seit 2008 als Fraktionssprecher der SPD. Seit 2000 ist Rudolf Reber im Waakirchner Gemeinderat engagiert, seit 2014 als Dritter Bürgermeister. Dieses Amt füllt auch Maria Röpfl (FWG) aus, und zwar seit 2008 in Hausham. In den Gemeinderat wurde sie bereits 1992 gewählt. Nach einer Pause von 1996 bis 2002 hat sie seither wieder ihren festen Platz am Ratstisch. Von 2002 bis 2008 war sie zudem als Referentin für Schule und Kindergarten tätig. Ebenfalls seit 1996 – dies aber ohne Unterbrechung bis heute – gestaltet Peter Wagner die Geschicke der Gemeinde Hausham mit. Seit 2002 ist der SPD-Gemeinderat zudem Verbandsrat im Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im Schlierachtal.

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Egal wie lange und für welche Partei sie kommunalpolitisch aktiv sind: Vom Dank des Landrats durften sich alle Geehrten angesprochen fühlen. Sie alle, so Rzehak, „haben viele Jahre die Interessen des Gemeinwohls stark und uneigennützig vertreten.“

sg

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