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Sonne auf dem Wallberg

FWG-Antrag für neues Tourismus-Gremium fällt erneut durch

Auch Gmund gegen TTT-Aufsichtsrat 

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Gmund - Auch Gmund hat der Forderung der Tal-FWG  nach einem Aufsichtsrat für die TTT eine Abfuhr erteilt - so wie schon Bad Wiessee und Kreuth

Die Tal-FWG will einen Aufsichtsrat für die Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT), um Alleingänge der Bürgermeister in Sachen Tourismus künftig zu vermeiden. Bad Wiessee und Kreuth haben den Antrag bereits mehrheitlich abgelehnt. Jetzt erteilte auch der Gmunder Gemeinderat mit 13:6 Stimmen eine Absage. 

Vize-Bürgermeister Georg Rabl (FWG) erklärte erneut die Beweggründe seiner Gruppierung für den Antrag und fand: „Es funktioniert nicht, dass die Tal-Bürgermeister die TTT einfach so laufen lassen.“ Die Kommunikation müsse unbedingt intensiviert werden, sagte Rabl. Ein Aufsichtsrat wäre ein gutes Instrument dafür. Nach dem Rauswurf des kurzzeitigen TTT-Chefs Stephan Köhl fehle es überdies an einer Führungsperson. „Und zwar an einer, die Personal führen kann“, denn daran sei Köhl wohl gescheitert. Bürgermeister Georg von Preysing (CSU), Kraft seines Amtes Mitglied des Gesellschafter-Gremiums der TTT, räumte ein, dass die Kommunikation nach dem Rauswurf Köhls „sehr schlecht“ gewesen sei. 

Man sei ohnehin dabei, sich neue Strukturen zu überlegen. Ein Aufsichtsrat sei seiner Meinung nach aber nicht nötig, da es ja bereits einen Beirat gebe, dem Leistungsträger und Gastgeber angehören. Michael Huber (SPD) kritisierte die jetzige Führungsstruktur der TTT. Das Argument der Antragsgegner, wonach nicht noch mehr Politiker das Sagen haben sollten, widerlegte Huber: „Es waren Politiker, die Köhl abgeschossen haben. 

Daher ist jetzt auch die Politik gefragt.“ Johann Schmid (SPD) hielt nichts davon, noch mehr Leute in der TTT zu beschäftigen. Ihm sei jetzt vor allem Transparenz wichtig und eine neue Person an der Spitze, die vom Tourismus etwas versteht. Auch Otmar Strassmüller (FWG) war vor allem ein neuer Geschäftsführer wichtig, der Zukunftspläne für den Tourismus am Tegernsee schmieden kann. Es sei nicht damit getan, „sich selbst zu verwalten wie im Augenblick“. Den Antrag seiner Fraktion hielt er für richtig. Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) war gegen das zusätzliche Gremium: Es gebe schon genug Sitzungen, so Preysing, die TTT solle sich vielmehr auf ihre Arbeit konzentrieren. Das sah die Mehrheit von 13 Gemeinderäten bei der Abstimmung ebenso.

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