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Ein Bauzaun grenzt die Fläche ein, auf der die Gmunder Seeturnhalle stand.

Auf dem Gelände der abgerissenen Seeturnhalle

Beachvolleyball-Platz: Gmund sucht nach günstigerer Lösung

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Wo bis vor Kurzem die Seeturnhalle stand, soll vorübergehend ein Beachvolleyball-Platz entstehen. Doch die Kosten dafür erscheinen der Gemeinde Gmund zu hoch. Jetzt wird nach einer günstigeren Lösung gesucht. 

Gmund Die alte Seeturnhalle in Gmund ist Geschichte. Sie ist abgerissen, Schutt- und Metallreste warten unter dem Schnee auf den Abtransport, ein Gitterzaun umgibt die Baustelle. Wie geht’s weiter mit dem Gelände?

Bereits im Juni hatte sich der Gemeinderat darauf geeinigt, dass ein Beachvolleyball-Platz eine gute Übergangslösung wäre. Über ein Konzept für eine Dauerlösung hat sich der Gemeinderat noch keine Gedanken gemacht. Fest steht, dass das Grundstück am See, das die Gemeinde einst vom Freistaat Bayern erworben hatte, ausschließlich für sportliche oder touristische Zwecke genutzt werden darf. Dies ist im Kaufvertrag so festgelegt.

Bei der jüngsten Sitzung erfuhr der Gemeinderat nun, dass ein ordentlicher Beachvolleyball-Platz mit einem Gesamtausmaß von 26 mal 18 Metern mit etwa 35.000 bis 40.000 Euro zu Buche schlagen würde. „Da stellt sich schon die Frage, ob diese Kosten für eine vorübergehende Nutzung gerechtfertigt sind“, sagte Bürgermeister Georg von Preysing (CSU). Er schlug vor, über den Winter erneut Angebote einzuholen und nach einer günstigeren Lösung zu suchen.

„Nicht verantwortbar“, kommentierte Johann Schmid (SPD) die Kosten. „Wir müssen ja nicht gleich einen Platz mit Wettbewerbs-Standard bieten, eine einfache Lösung reicht auch.“

Vize-Bürgermeister Georg Rabl (FWG) fügte an, dass auch ein Zaun nötig sei. Weil schon in Tegernsee auf der Point große Beachvolleyball-Plätze vorhanden seien, würde ihm die vorübergehende Gestaltung als Liegewiese und Multifunktionsplatz auch gut gefallen. Allerdings müsste dafür gesorgt sein, dass die Fläche nicht als freie Hundewiese missbraucht wird. Dieses Thema, fand Preysing, sei ein Problem, da sich angrenzend am See der Hundestrand befindet.

Auch Jugend- und Sportreferentin Christine Zierer (FWG) wurde um ihre Meinung gefragt: „Ich weiß, was ich will: einen Beachvolleyball-Platz“, sagte Zierer. Sie sei überzeugt, dass es günstigere Lösungen als die vorgeschlagene gibt. „Nicht so schnell aufgeben“, lautete die Meinung von CSU-Sprecher Franz von Preysing. Das Aufstellen von Parkbänken sei ihm jedenfalls „zu wenig“.

Es herrschte Einigkeit am Ratstisch: Ein Beachvolleyball-Platz wäre eine schöne Übergangslösung. Die Verwaltung soll günstigere Angebote einholen.

gr

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