Schwimmtraining Wasserwacht Gmund Badepark
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Das Schwimmtraining der Wasserwacht im Badepark fällt flach.

Interview mit der Gmunder Jugendleiterin der Wasserwacht

Badepark bis September geschlossen: Die Folgen für die Wasserwacht

  • Gerti Reichl
    vonGerti Reichl
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Mindestens bis 7. September bleibt der Badepark geschlossen. Was das für das Schwimmtraining der Gmunder Wasserwacht bedeutet, erklärt die Jugendleiterin im Interview.

Bad Wiessee/Gmund – Dass der Wiesseer Badepark bis mindestens 7. September geschlossen bleibt, trifft auch alle hart, die dort ihr regelmäßiges Schwimmtraining abhalten. Jugendleiterin Katharina Huber (23) erklärt die Folgen für die Wasserwacht Gmund.

Frau Huber, wie viele Kinder sitzen denn jetzt auf dem Trockenen?

Wir haben normalerweise rund 100 Kinder und Jugendliche, die am Training teilnehmen. Doch selbst wenn der Badepark wieder geöffnet hätte, hätten wir unter Umständen kein Training anbieten können.

Das müssen Sie erklären.

Wir müssen leider sehr strenge Auflagen einhalten. Zwei Trainer dürften nur mit maximal acht Kindern arbeiten. Pro Bahn dürften nur fünf Kinder schwimmen, mit einem Abstand von drei Metern, in nur eine Schwimmrichtung. Auch stellt das Benutzen diverser Materialien wie Schwimmbretter eine Schwierigkeit dar hinsichtlich Desinfektion. Zudem sei die Akustik so, dass am Beckenrand keiner mehr was verstehen würde.

Bieten Sie den Kindern und Jugendlichen eine Alternative an?

Wir haben uns ein Online-Training einfallen lassen. Da schwimmen wir natürlich nicht einfach in der Badewanne, sondern machen über ein Online-Portal spezielle Work-outs für den Körper. Dann geht’s da auch um Theorie für Wasserwachtler.

Wie viele Mitglieder erreichen Sie da?

Leider nicht so viele. Ich würde sagen, etwa zehn bis 15 Prozent.

Wäre Training im See eine Alternative?

Natürlich wäre das schön, aber auch hier gelten wieder Auflagen, etwa in Sachen Risiko. Zudem haben wir für die Kleinen nicht ausreichend Schwimm-Neoprens.

Hat der Ausfall des Trainings langfristig Folgen?

Die ganze Situation ist für die Kinder belastend. Ein Ausfall nur in diesem Jahr ist sicherlich zu kompensieren. Sollte es langfristig keine Möglichkeit zum Schwimmenlernen geben, wäre das natürlich fatal. Wir hoffen, dass es nach den Sommerferien wieder losgehen kann.

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gr

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