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An der Realschule entsteht der neue Haltepunkt Gmund-Finsterwald.

An der Realschule Gmund entsteht eine neue Haltestelle

Bahnstrecke wegen Bauarbeiten gesperrt - Schienenersatzverkehr

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Gmund - Der neue Bahnhalt Gmund-Finsterwald, ein lange geplantes Projekt, nimmt Fahrt auf. Am 24. Oktober beginnen die Bauarbeiten.

Das Projekt Bahnhaltepunkt Gmund-Finsterwald nimmt jetzt tatsächlich Fahrt auf. Wie die Tegernsee-Bahn Betriebs GmbH (TBG) mitteilt, beginnen am Montag, 24. Oktober, die Bauarbeiten. In einer ersten Bauphase wird dazu von Montag, 31. Oktober, bis Freitag, 11. November, die Bahnstrecke zwischen Schaftlach und Tegernsee komplett gesperrt. Alle Fahrgäste werden mit Bussen ersatzweise zwischen Schaftlach und Tegernsee transportiert. „Die ganze Strecke zu sperren hat logistische Gründe und ist für die Fahrgäste bequemer“, erklärt Heino Seeger, Geschäftsführer der TBG. 

Zunächst werden zwischen den Bahnübergängen Dürnbacher Straße und Tölzer Straße alle nötigen Kabel verbaut. Schwellen- und Schienenwechsel im Bereich des neuen Haltepunktes bis über den Bahnübergang Tölzer Straße hinaus werden hergestellt. Alle Betonfundamente, die für den Bahnsteig nötig sind, werden ebenso angelegt. 

Bahnübergang Tölzer Straße dicht

Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeiten ist die Sanierung des Bahnübergangs Tölzer Straße. Die viel kritisierte „Sprungschanze“, die in Zusammenhang mit den Straßenbauarbeiten im Zuge des Realschulbaus entstanden ist und Autofahrer nervt, soll entschärft werden. Die Sperrung dieses Bahnübergangs trifft die Anwohner in der Bernöckersiedlung und am Tölzer Berg am meisten. Weil derzeit auch die Tölzer Straße im unteren Bereich ausgebaut wird und von Gmund her nicht befahrbar ist, können die Anwohner ihre Häuser ausschließlich über die Bichlmairstraße ansteuern. „Dies ist mit der Gemeinde so abgesprochen“, erklärt Daniela Sprenger, Projektleiterin bei der TBG. Für Fußgänger und Radfahrer wird in dieser Zeit aber ein provisorischer Bahnübergang an der Tölzer Straße eingerichtet. 

"Wir bitten Anwohner um Verständnis"

Die TBG weist darauf hin, dass täglich zwischen 7 und 20 Uhr gearbeitet wird. Nachtarbeiten sind nicht vorgesehen. „Wir werden versuchen, die Störungen so gering wie möglich zu halten und auf ein Mindestmaß zu reduzieren“, verspricht Sprenger. Wegen der Lärmbelästigung und der Verkehrsumleitungen bittet das Unternehmen bereits jetzt alle Betroffenen um Verständnis. 

Im Sommer 2017 ist alles fertig

Nach der ersten Bauphase ruhen die Arbeiten bis zum Sommer 2017. Erst in der letzten Juliwoche, mit Beginn der Schulferien, geht’s mit dem Bau des 120 Meter langen Bahnsteigs weiter. Dies wurde mit Rücksicht auf den Schulbetrieb so geplant. „Nach den Ferien soll alles fertig sein“, hofft die Projektleiterin. Nächster Halt: Gmund-Finsterwald – die Station wird in den regulären Fahrplan integriert. Die Kosten werden sich auf rund 800 000 Euro belaufen, die TBG kann mit staatlichen Zuschüssen rechnen.

gr

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