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Eine echte Rarität: der Volvo Type PV654 von Nikolaus Gstir aus Wattenberg. Das Fahrzeug wurde insgesamt nur 361 Mal produziert.
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Auch das Fluchtauto von Bonnie und Clyde gab es zu bewundern.
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Das Goggo-Motorrad mit Beiwagen ist eine wahre Seltenheit, während das Goggo-Mobil die meisten kennen.
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Sehr selten: die „Riedel-Imme“ von Konstrukteur Norbert Riedel.
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Bekommt man nicht oft zu sehen: ein Motoguzzi-Lastendreirad mit Kippe aus Italien.
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Erst in Gmund, in zwei Wochen am Salzburgring: der NSU TT von Hans Hofmeister. Seit 1966 fährt Hofmeister Rennen, mit diesem Wagen vor allem Bergrennen.
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Früher war es das Einsatzfahrzeug in Glashütte, nun hat Kreuths Kommandant Thomas Wolf dieses Gefährt wieder nach Hause geholt.
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Sogar der King persönlich war beim Oldtimer-Treffen in Gmund. Er präsentierte sich mit einem Cadillac von 1965 aus Florida.

Tausende Schaulustige kamen auf den Volksfestplatz

Riesiger Ansturm in Gmund: Glänzende Oldtimer verfehlen ihre Wirkung nicht

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Schon ein Jahr vor dem 20-jährigen Jubiläum ist das Oldtimer-Treffen in Gmund regelrecht „explodiert“. Tausende wollten am Sonntag die rollenden Schönheiten bewundern - darunter wieder echte Raritäten.

Gmund – Gegen 11 Uhr war am Sonntag schier jeder Quadratmeter auf dem Volksfestplatz in Gmund und drumherum mit blitzenden Automobilen aus dem zurückliegenden Jahrhundert belegt. Und fast alle wurden nach Gmund gefahren – und nicht transportiert. „Wir mussten sogar Fans mit ihren Wagen wieder wegschicken“, bedauerte Markus Schlosser, Vorsitzender des ausrichtenden Oldtimer-Clubs Tegernseer Tal. Es sei so voll wie vor acht Jahren, als man entschied, die Youngtimer und die Oldtimer voneinander zu trennen, um die Situation auf dem Gelände ein bisschen zu entzerren.

Lesen Sie hier: Oldtimertreffen am Tegernsee: Baustellen zwingen zu neuem Rundkurs

Jetzt sei die Veranstaltung nochmals stark gewachsen – und zwar an beiden Tagen. Am Samstag beim Youngtimertreffen mit rund 200 Fahrzeugen waren trotz des wetterbedingt verhaltenen Zulaufs mehr Besucher da als 2018. Etwa 600, schätzt man im Club. Am Sonntag zum Oldtimertreffen wurde Gmund regelrecht überrannt: Etwa 4000 Schaulustige werden es wohl gewesen sein. Viele haben mit Blick auf die Ausfahrt des MSC am 15. August in Rottach-Egern gleich eine ganze Woche Urlaub am Tegernsee gebucht. Nach dem Motto: eine Woche, zwei Oldtimer-Veranstaltungen.

Die Besucher drückten sich durch die Reihen mit Mercedes, Porsche, Ford, BMW, Opel, Buik, Volkswagen, Cadillac , durch flache Flundern in Rot, Gelb, Orange, schmale, lange, zigarrenförmige Flitzer in Grau und Schwarz und edle, hohe Limousinen in Weiß. Auffällig viele amerikanische Wagen kamen dieses Jahr nach Gmund. In Anbetracht des mintfarbenen Cadillacs von Florian Schnitzenbaumer aus Großpienzenau, einer Corvette aus Garmisch, einem Ford V8 von 1932 aus Rosenheim, einem Thunderbird aus München, historischen Pick-up-Trucks aus Tölz oder (mit Hippie-Bemalung „Waakiki Tinker Garage“) aus Waakirchen fühlte man sich beinahe an die Filmsets mit Elvis, James Dean, Bonnie und Clyde, Thelma und Louise oder den Waltons versetzt. Oldie-Hits verstärkten diesen Eindruck noch.

Hier finden Sie die schönsten Bilder vom Oldtimer-Treffen 2018

Rund um den Eiswagen fanden sich etliche Fiat 500 zusammen, gegenüber drei historischen Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge und hinter der Viehhalle zahlreiche Militärfahrzeuge, sodass etliche Spezial-Shows innerhalb der großen Autoshow entstanden.

Gmunds Bürgermeister Alfons Besel begrüßte die Olditmer-Fans auf der „historischen Fläche“, für die Kurfürst Max einst das Marktrecht ausrief und wo aufgeputzte Kühe und Rösser ver- und gekauft wurden. „Heute stehen hier die schönsten aufgeputzten PS-Stärken“, meinte der Rathaus-Chef angesichts der Wertschätzung, die hier der Ingenieurskunst und Automobilgeschichte entgegen gebracht wird. Er dankte dem Oldtimer-Club für die hervorragende Organisation, ehe die Ausfahrt startete und jeder Wagen mit viel Fachwissen und seiner Geschichte vorgestellt wurde.

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ak

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