Horror auf A8: Unbekannter wirft Pflasterstein auf fahrendes Auto

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Mit ihrer Weltkugel aus Papier gewann die italienische Firma Tipografia Altedo den ersten Preis in der Kateorie Paper Art. Insgesamt gab‘s bei dem Wettbewerb der Papierfabrik heuer mehr als 200 Einsendungen.

Preisverleihung an der Mangfall

Edle Papier-Produkte ringen um Award

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Originelle Papierprodukte teils namhafter Firmen kamen jetzt in der Büttenpapierfabrik Gmund auf den Tisch. Das Unternehmen vergab den Naturpapierdrucker-Award. Zu den Siegern zählte eine Weltkugel.

Gmund – Trotz digitaler Welt: Wenn man etwas Besonderes präsentieren möchte, sollte man das in den Händen halten können – findet Florian Kohler, Inhaber der Büttenpapierfabrik in Gmund. „Ein Druck in Papier ist doch immer noch das Schönste“, schwärmt er und ruft daher jährlich die Branchenszene dazu auf, beim Naturpapierdrucker-Award mitzumachen, der vor vier Jahren ins Leben gerufen wurde.

Aus Anfangs 28 Gästen und einer eher familiären Runde wurden heuer knapp 400, die sich zur Preisverleihung in der Fabrik an der Mangfall trafen. Florian Kohler, der das 1829 gegründete Familienunternehmen in vierter Generation führt, ist stolz auf den Zuspruch: „Diese Preisverleihung zeigt, wo der Hammer hängt.“

Lieferten ausgezeichnete Arbeiten aus Papier: die Sieger in den sechs Kategorien, denen Florian Kohler (vorne 4.v.l.), Inhaber der Büttenpapierfabrik Gmund, ganz herzlich gratulierte.

Internationale Kreative aus Druck und Design reichten heuer ihre Arbeiten ein – darunter viele Vertreter bekannter Marken wie Maserati oder Porsche. Auf den Präsentationstischen fand sich alles – von Kalendern über Einladungs- und Visitenkarten bis hin zu originell präsentierten Geschäftsbilanzen und Champagnerverpackungen. Auch die neue Image-Broschüre der Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) war darunter.

Landrat Wolfgang Rzehak gestand, dass er ein Fan gedruckter Produkte sei und lobte Kohler als „Spinner“ im positiven Sinne: „Wir brauchen Papier. Und Ihr habt eine Nische gefunden, die mich und den Landkreis glücklich macht.“

Zur Präsentation der Sieger in sechs Kategorien sowie einem Sonderpreis hatte Kohler die Bayern-3-Moderatorin Simone Faust engagiert. Mit ihr führte er launig und humorvoll durch den Abend und erklärte, wie schwer es der achtköpfigen Jury, bestehend aus externen und internen Branchenexperten, gefallen sei, die Besten unter den „über 200 saugeilen Einsendungen“ zu finden.

Ebenso originell war der Award selbst: eine aus 1000 Blatt buntem Gmund-Papier zusammengefügte Skulptur. Für jeden Erstplatzierten gab’s eine Übernachtung in einem Seeblick-Zimmer des Hotels Das Tegernsee, jeder Zweite bekam einen Schmankerlkorb, gefüllt mit regionalen Produkten, jeder Dritte durfte ein mit echtem Leinen gebundenes Buch mitnehmen.

Der erste Preis bei Corporate Communication ging an die Buch- und Offsetdruckerei Heenemann (Berlin) für ein aus verschiedenen Techniken gefertigtes Magazin. Die Kategorie Corporate Design gewann die Firma Tipografia Altedo (Italien) mit einer Verpackung für den Wäschehersteller La Perla: eine Schachtel mit Magnetverschluss, die als Überraschungseffekt ein filigranes Kunstwerk im Inneren verbarg. Die Italiener räumten gleich zweimal ab, denn sie gewannen mit ihrer kreativen Weltkugel auch in der Kategorie Paper Art.

Mit einer besonders exklusiven Hochzeits-Einladungskarte wurde die Firma Druck-Ring (Kirchheim) Sieger in der Kategorie Private Communication. Knopp Design (Birenbach) überzeugte mit einer schlichten, aber zugleich perfekten Broschüre in der Kategorie Design. Für die Verpackung zweier Ölflaschen räumte die Firma Eberl Print (Immenstadt) den Award in der Kategorie Packaging ab.

Weil sich Emilie Böhm aus Habach mit ihren 14 Jahren bereits Gedanken zum Schutz der Meere macht und ein Notizbuch erstellte, das teilweise aus Gmund-Papier besteht, bekam sie den Sonderpreis Jugend.

Ehe sich die Gäste mit Fingerfood und Drinks aus den Wägen des Design Streetfood Festivals stärken durften, gab’s die Botschaft für die nächste Preisverleihung. Sie soll noch besser werden und einfach nur „Gmund Award 2018“ heißen.

gr

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