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Peter Horst vor seiner Villa: Er wird wohl vor Gericht scheitern.

Dürnbacher Rechtsanwalt klagte wegen seiner Asyl-Villa

Horst nicht erschienen: Klagen werden wohl abgewiesen 

Dürnbach - Heute endete ein weiteres Kapitel im Fall Peter Horst und seiner Dürnbacher Asylvilla. Und zwar, weil Kläger Horst erst gar nicht beim Gerichtstermin auftauchte. 

Eigentlich hätte das Münchner Verwaltungsgericht heute darüber debattieren sollen, ob die Abgrabungen einer Dürnbacher Villa, die ihr Eigentümer Peter Horst durchführen ließ, rechtens war. Der Rechtsanwalt wollte damit mehr Licht in sein Untergeschoss bekommen. Die Gemeinde fand das nicht so lustig. Und wies Horst an, seine Löcher schleunigst wieder zuzuschütten. Er klagte. 

Bekannt wurde der Fall eigentlich nur, weil Peter Horst seine Villa für Asylsuchende zur Verfügung stellen wollte. Doch dagegen wiederum hatte die Gemeinde etwas einzuwenden. Das Landratsamt hat allerdings weiter Interesse, signalisierte die Behörde gegenüber unserer Zeitung im Dezember. Daraus geworden ist bisher nichts. Dafür führt Horst einen öffentlichkeitswirksamen Kleinkrieg mit der Gemeinde und dem Landratsamt. In einer ersten Verhandlung einigte man sich 2015 eigentlich darauf, die Abgrabungen teilweise rückgängig zu machen. Richterin Cornelia Dürig-Friedl vom Münchner Verwaltungsgericht schlug ihm damals vor, doch statt der Abgrabungen eine Kellertreppe zu bauen. Passiert ist bisher nichts. Dafür klagte Horst erneut. 

Lesen Sie auch: Die ganze Vorgeschichte zur Verhandlung am Mittwoch.

Doch nun der nächste Faux-Pas: Horst erschien am Mittwoch nicht zur Verhandlung. Warum, bleibt unklar. Hatte sich der Rechtsanwalt sowieso keine Chancen mehr ausgerechnet? Oder war er noch auf der Suche nach einer Strategie und will nun die Verhandlung weiter verzögern?

Wenn Letzteres seine Intention gewesen sein sollte, dann geht Horsts Plan aller Wahrscheinlichkeit nicht auf. Denn es ist nicht das erste Mal, dass Horst beim Gericht um Terminaufschub bat. Auch bei der Verhandlung am Mittwoch wurde klar, dass er wieder versucht hatte, den Termin zu verschieben. 

Doch diesmal hatte Richterin Cornelia Dürig-Friedl wohl die Nase voll. Die Verhandlung wurde durchgeführt. Auch ohne Horst. Und weil er nicht da war, ließ die Richterin durchblicken, kann er nun damit rechnen, dass sämtliche Klagen des Dürnbachers abgewiesen werden.

kmm/gut

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