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Jetzt wird auch außen angefangen: Der denkmalgeschützte Maximilian ist an drei Seiten eingerüstet.  

Sanierung des denkmalgeschützten, ehemaligen Gasthofs

Der alte Max wird eingepackt

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An drei Seiten ist der denkmalgeschützte Maximilian in Gmund schon eingerüstet. In vier Wochen soll er komplett eingepackt sein.  

Gmund – Seit Januar 2016 laufen die Sanierungsarbeiten im ehemaligen Gasthof Maximilian in Gmund. Für das Brauhaus Tegernsee als Besitzer eine Riesen-Herausforderung. Einigen Gmundern dauert alles viel zu lange. Bisher haben sich die meisten Arbeiten innen abgespielt, doch jetzt ist an drei Seiten des Hauses ein Gerüst aufgebaut. Ein Zeichen dafür, dass die Bauarbeiter dem denkmalgeschützten Gebäude mit über 675-jähriger Geschichte nun auch äußerlich zu Leibe rücken.

Warum aber nur an drei Seiten? „Die vordere Fassade entlang der Straße brauchen wir vorerst noch für den Materialtransport“, erklärt Bauleiter Karl Hitzelberger. Er klärt über den aktuellen Sachstand auf: Derzeit werden das Treppenhaus und der Aufzugschacht betoniert. Auch alle Bodenplatten werden gerade fertiggestellt und Wände aufgezogen. „In etwa vier Wochen sind wir mit den wichtigsten Arbeiten im Erdgeschoss durch“, sagt Hitzelberger. Der Hausschwamm, der sich an einigen Ecken eingenistet und im Haus ausgebreitet hat, stellt die Bauarbeiter vor größere Herausforderungen. Er muss untersucht und bekämpft werden. „Wo nötig, müssen wir neu aufmauern“, so der Bauleiter.

In etwa vier Wochen soll dann laut Hitzelberger die nächste sichtbare Etappe folgen: „Dann werden wir auch straßenseitig ein Gerüst aufstellen und das Gebäude mit Rupfensäcken komplett einhüllen.“

Das Brauhaus hält am engen Zeitplan fest: Ende des Jahres soll das Gröbste geschafft sein. Dann soll mit einem bayerischen Wirtshaus ein neues Kapitel aufgeschlagen werden. Zuletzt hatte Grünen-Gemeinderätin Helga Wagner wieder einmal heftige Kritik am Maximilian-Areal geübt. 

gr

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