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Begrüßten die Senioren im Festzelt: (v.l.) Martina Ettstaller (Gmund), Rathauschef Georg von Preysing, Marille Tipolt (Rottach-Egern), Beate Meister (Bad Wiessee) und Agnes Hiller (Tegernsee).

Erste Bilanz nach dem Fünf-Tages-Fest in Gmund

Volksfest-Sprint ein Modell für die Zukunft?

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Ist das Volksfest in Kurz-Version ein Modell für die Zukunft? Bürgermeister Georg von Preysing glaubt schon. Eine erste Bilanz und eine Erklärung, warum Kreuth nicht zum Seniorennachmittag kam.

Gmund Das Gmunder Volksfest war heuer für die Besucher ein Sprint: Nur fünf Tage hatten sie Gelegenheit, um im Festzelt Musik, Bier und Schmankerl zu genießen oder sich draußen im Vergnügungspark die Zeit zu vertreiben. Am Dienstagabend hing Wirte-Familie Fahrenschon noch ein Konzert der Gruppe The Heimatdamisch dran, um einen Tag zusätzlich den Umsatz zu steigern. Für eine Bilanz nach dem diesjährigen Volksfest in Kurz-Version war Festwirt Christian Fahrenschon daher Dienstagmittag noch nicht bereit.

Es scheint aber nicht schlecht gelaufen zu sein – trotz der üblichen Wetterkapriolen. So jedenfalls lautet der Eindruck von Bürgermeister Georg von Preysing. Als Rathauschef ließ er es sich nicht nehmen, täglich kurz ins Festzelt zu schauen oder mit den Fahrgeschäftsbetreibern zu sprechen. „Ich habe das Gefühl, dass alle durchweg zufrieden waren mit dem Verlauf“, sagt Preysing.

Aus seiner Sicht seien die kurze Dauer und auch der frühe Termin eine gute Lösung auch für die Zukunft: „Ich kann mir vorstellen, dass wir das auch in den nächsten Jahren so machen.“ Dies sei jedoch nur eine erste Bilanz. Für ein ordentliches Resümee werde er sich in den nächsten Tagen mit Festwirt  Fahrenschon noch treffen. Dabei geht es dann auch um die Neuauflage im nächsten Jahr. „Für uns besteht kein Grund, den Vertrag mit Christian Fahrenschon zu kündigen“, sagt Preysing. Ob der Festwirt das Gmunder Volksfest, das er bereits zum vierten Mal veranstaltet hat, auch 2018 wieder organisiert, wird sich noch zeigen.

Tradition hat beim Volksfest der Seniorennachmittag. Für Senioren nicht nur aus Gmund, sondern erstmals auch aus der Nachbarschaft, war am Montag Unterhaltung zum Nulltarif geboten. Neben Gmund spendierten Tegernsee, Rottach-Egern und Bad Wiessee mit der Brauerei Tegernsee und der Wirtsfamilie Fahrenschon Bier und Hendl. Nur Kreuth beteiligte sich nicht: Laut Vize-Bürgermeister Wolfgang Rebensburg hatte der Gemeinderat beschlossen, die Senioren lieber auf eines der Kreuther Waldfeste einzuladen, weil dies die Ortsvereine unterstützt. Die Seniorenbeauftragten der anderen Gemeinden begrüßten mit Bürgermeister Georg von Preysing rund 200 Senioren im Festzelt.

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