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Christbaumverkauf in Gmund - Stände werden gut angenommen - Tannen sind teurer geworden

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Von: Gabi Werner

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Hochsaison herrscht derzeit für Fredl Gragert und seine Tochter Katharina: Die beiden haben mit dem Christbaum-Verkauf in Gmund begonnen.
Hochsaison herrscht derzeit für Fredl Gragert und seine Tochter Katharina: Die beiden haben mit dem Christbaum-Verkauf in Gmund begonnen. © Thomas Plettenberg

An der Bundesstraße in Gmund steht wieder ein großes Banner. Ein untrüglicher Hinweis darauf, dass am Volksfestplatz der alljährliche Christbaum-Verkauf begonnen hat. Bis zum Heiligen Abend ist dort – wie seit über 25 Jahren – Fredl Gragert anzutreffen.

Gmund -  Fredl Gragert bringt seine Tannen gut verschnürt unter die Kundschaft. Mittlerweile betreibt er das vorweihnachtliche Geschäft gemeinsam mit Tochter Katharina. Es sind zumeist Hoteliers, Geschäftsleute oder Kirchenvertreter, die jetzt schon einen Christbaum erwerben. Die Tannen werden entweder für den Außenbereich benötigt oder für den späteren Gebrauch gelagert. Wer sich so früh einen Christbaum nach Hause holt, sollte einiges beachten: „Es ist wichtig, den Baum feucht zu halten und nicht in der Sonne zu lagern“, sagt Gragert. Anschneiden und in einen Kübel Wasser stellen – das empfiehlt der Christbaum-Experte, um das satte Grün zu erhalten.

Tannen kommen aus Dänemark

Die Bäume der Familie Gragert – allesamt Tannen in verschiedenen Größen – stammen aus Dänemark. „Weil es dort die beste Qualität gibt“, meint der Christbaumverkäufer, der zweimal persönlich zu den Züchtern gereist ist, um die Bäume auszusuchen. Wer sich eine der Tannen holen möchte, muss heuer übrigens etwas tiefer in die Tasche greifen. „Die Bäume sind leider ein paar Euro teurer geworden“, erläutert Gragert. Nachdem die Sprit- und auch die Materialkosten – beispielsweise für die Paletten – gestiegen seien, habe er dies auch auf die Christbäume umlegen müssen. „Die Kosten sind ja zum Teil um 40 Prozent in die Höhe geschnellt“, gibt der Tegernseer zu bedenken.

Verkauf bis Heiligabend

Weil der Christbaumverkauf in Gmund unter freiem Himmel stattfindet, kann das Geschäft ohne großartige Corona-Vorgaben über die Bühne gehen. „Wir versuchen, Abstand zu halten, und tragen ansonsten eine Maske“, berichtet der Händler. Die Corona-Krise ist dennoch auch am Volksfestplatz allseits präsent. Nachdem die Kundschaft derzeit zum größten Teil aus Hoteliers und Geschäftsleuten besteht, sind die Infektionszahlen und die neuen Verordnungen laut Gragert auch beim Christbaum-Kauf „das Diskussions-Thema Nummer eins“. Täglich – außer an den Sonntagen – sind Fredl Gragert und seine Tochter an ihrem Stand in Gmund anzutreffen. Endgültig Schluss mit dem Christbaumverkauf ist traditionsgemäß erst am 24. Dezember.

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