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Rodelspaß auf Schienen gibt’s am Oedberg. Auch der ist nicht immer ungefährlich.

Reisberger: "Wenn jemand Unfug machen will, kann er das"

Betreiber über gefährliche Momente auf seiner Ostiner Sommerrodelbahn

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Ostin – Das vorsätzliche Fehlverhalten einiger weniger Nutzer ist es, das Georg Reisberger immer wieder die Angstperlen auf die Stirn treibt. Und manchmal geht es gewaltig schief.

Nicht nur bei der Schliersbergbahn kommt es zu Unfällen mit Verletzten. Auch in Ostin passierte schon etwas. So musste diesen Sommer ein elfjähriges Mädchen ins Krankenhaus. 2015 gab eine Irschenbergerin an, in Ostin fast stranguliert worden zu sein.

So sehr sich der Betreiber der Sommerrodelbahn am Oedberg um die Sicherheitsvorkehrungen bemüht: „Wenn jemand Unfug machen will, kann er das trotzdem“, sagt Reisberger. Zwar bremsen die Schlitten auf der Schiene ab 40 Stundenkilometern automatisch ab. Sollte aber ein Fahrer unerlaubt auf der Bahn stehenbleiben, könne ihm ein anderer trotzdem ins Heck rauschen.

Damit das nicht aus Unwissenheit der Nutzer passiert, hat Reisberger viel in die Sicherheit investiert. Am Lifteinstieg schnallen seine Mitarbeiter die Gäste an und erklären ihnen die Regeln. Für ausländische Nutzer gibt es dreisprachige Schilder. Kameras überwachen den gesamten Bereich, eine Lautsprecheranlage steht für Notfälle zur Verfügung. Sollte tatsächlich ein Fahrer auf der Bahn anhalten, werden die nachfolgenden Schlitten gewarnt. „Und wir halten den Lift an“, erklärt Reisberger.

Für den Betreiber steht fest: „Wenn was passiert, dann nur, weil die Vorschriften missachtet werden.“ Gott sei Dank würden sich die meisten Nutzer aber daran halten. Alles der Technik überlassen will Reisberger nicht. „Dann wäre es eine Achterbahn.“

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