Nur wenige Wochen

Bringt der kurze Fasching die Organisatoren ins Schwitzen?

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Gmund - Der Fasching ist 2016 sehr kurz - und damit ganz schön stressig für die Faschingsgesellschaften. Wie sie die fünfte Jahreszeit trotzdem zu einer Gaudi machen, erzählt Seegeister-Chef Bernd Ettenreich.

Der Fasching 2016 ist ein extrem kurzes Vergnügen. Der Rosenmontag fällt bereits auf den 8. Februar. Den Faschingsgesellschaften bleibt also nicht viel Zeit, um alle Termine unter einen Hut zu bringen. Wir haben mit Bernd Ettenreich (48), dem langjährigen Präsidenten der Gmunder Seegeister, über die kurze Saison und ihre Folgen gesprochen.

Herr Ettenreich, so kurz wie heuer ist der Fasching selten. Bringt das die Gmunder Seegeister in Terminnöte?

Ja, schon. Erst heute hab’ ich einen interessanten Auftritt in Augsburg absagen müssen. Da sollte unsere Garde auf einem Ball auftreten, das wäre eine schöne Sache gewesen. Aber an dem Tag stehen schon zwei andere Termine in unserem Kalender. Die Anfrage kam somit einfach zu spät. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Sind Eure drei Garden heuer also im Dauereinsatz?

Nein, wir haben dieses Jahr weniger Auftritte als sonst. Das geht gar nicht anders, weil uns einfach die Wochenenden fehlen.

Von wie vielen Terminen sprechen wir?

Bei der großen Garde sind es etwa 40 Auftritte, genauso wie bei den Kindern. Das sind etwa 20 weniger als sonst. Aber unsere Haupttermine stehen natürlich.

Und die wären?

Der Auftritt vor dem Tegernseer Rathaus zum Beispiel oder unsere Christlum-Fahrt. Da haben wir jedes Jahr einen Auftritt bei einem Rodelabend. Das ist ein echtes Highlight für uns. Auch beim Ball vom Club Tegernsee im Seeforum werden wir wieder auftreten. Außerdem machen wir am 29. Januar zum ersten Mal eine Faschingsparty im Tegernseer Schlosskeller. Allerdings haben wir heuer keinen eigenen Ball. 

Warum das?

Wir haben einfach ein Problem mit dem Saalangebot am Tegernsee.

Klingt trotzdem alles nach einer gelungenen Faschingssaison 2016.

Ja, Stress bekommen könnten wir allerdings noch mit dem Bau unseres Wagens für den Kreuther Faschingszug. Es sind schließlich nur noch vier Wochen bis Faschingssonntag, und wir haben noch gar nicht angefangen. Da ist jetzt Eile geboten. Gott sei Dank gibt es wenigstens schon ein paar Ideen.

Dürfen Sie uns was darüber verraten?

Es geht in Richtung unseres aktuellen Faschingsmottos „Blockbuster“. Das bietet jede Menge Stoff.

Rubriklistenbild: © tp/Archiv

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