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Dieser Anblick brachte den unbekannten Täter in Rage: Ein Labrador-Welpe.

Tochter und Mutter unter Schock

Mann greift Frau mit Hundewelpen an - seine Begründung macht fassungslos

Eine Wiesseerin (44) spazierte mit ihrer Tochter (16) und ihrem Hundewelpen am Mangfallweg. Dann tauchte ein Mann auf und griff an, obwohl sie ihren kleinen Hund an die Leine nahm.

Gmund - Die Polizei Bad Wiessee berichtet: Vor fast zwei Wochen, am Samstag 17. Februar, kurz nach 9 Uhr gab es am Uferweg der Mangfall einen tätlichen Übergriff auf eine 44-jährige Frau aus Bad Wiessee. Die Frau war zur Tatzeit gemeinsam mit ihrer 16-jährigen Tochter und ihrem blonden Labrador-Welpen auf dem Weg Richtung Tegernsee. Der Vorfall geschah am Ludwig-Erhard-Platz durch die Bahnunterführung Richtung See.

Ein etwa 40 bis 50 Jahre alter Mann ärgerte sich darüber, dass der Hundewelpe unangeleint war und es kam zu einem Streitgespräch darüber, ob am Mangfalluferweg Leinenpflicht sei oder nicht. Um die Diskussion zu beenden, nahm die Hundehalterin ihren Hund an die Leine.

Trotzdem packte der Mann die Frau am Revers ihrer Jacke und drohte ihr eine „Schellen“ an. Er sagte, dass er alle Hunde hassen würde. Der Mann ließ die Frau dann wieder los und ging Richtung Tegernsee davon und ließ die Frau und ihre Tochter unter Schock zurück.

Nachdem der Sachverhalt der Frau nicht mehr aus dem Kopf ging, erstattete sie erst am 28.02.2018 Strafanzeige. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Vorfall gesehen haben bzw. Zeugen, die vielleicht den Täter kennen.

Der Mann wird wie folgt beschrieben: Ca. 40 bis 50 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kurze dunkle Haare, ohne Bart und Brille, er trug eine blaue glatte Winterjacke und eine anthrazitfarbene Winterhose. Er führte einen schwarzen Rucksack mit sich. Es ist nicht auszuschließen, dass der Mann zuvor mit der BOB aus Richtung München angereist war. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Bad Wiessee - Tel. 08022-98780

Der Hundehasser ist nicht allein. Erst vor einigen Wochen hat es einen perfiden Giftköderanschlag in Otterfing gegeben. Ein Hund wäre um ein Haar gestorben. Ein weiteres Tier verendete kläglich.

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