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Ein neues Wegkreuz ist inmitten der Siedlung in Ostin entstanden. Gemeinsam mit dem neuen Mehrfamilienhaus der Gemeinde wurde es nun geweiht.

Gmund schafft bezahlbaren Wohnraum

Neues Gemeindehaus in Ostin: Weihe für ein „gutes Werk“

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Bürger sollen in ihrer Heimatgemeinde bezahlbaren Wohnraum finden. Das ist der Gemeinde Gmund ein zentrales Anliegen. Jetzt hat sie dafür gesorgt, dass vier weitere Familien ein neues Zuhause haben.

Ostin – Trotz strömenden Regens waren etliche Ostiner zur Weihe des neuen Wegkreuzes inmitten ihrer Siedlung gekommen. Sie ging der Einweihung des gemeindlichen Mehrfamilienhauses in der Georg-Stöger-Straße 16 voraus. Der evangelische Pfarrer Andreas Kopp-von Freymann wünschte zunächst noch unter freiem Himmel der Nachbarschaft, dass sie sich im Zeichen dieses Kreuzes mit Freundlichkeit und Nächstenliebe begegnen möge. Sodann ging es zügig ins Trockene.

Der Gemeinschaftskeller des neuen Gemeindehauses war mit Bierbänken und -tischen sowie einem Buffet ausgestattet worden und diente zu diesem Anlass als Partyraum. Hier feierten rund 30 Bürger mit den neuen Bewohnern, Bürgermeister Alfons Besel (FWG), Altbürgermeister Georg von Preysing, Vertretern der Kommunalverwaltung, Gemeinderäten sowie an der Planung und am Bau beteiligten Unternehmen und Handwerksbetrieben die Einweihung des Mehrfamilienhauses.

Hier lesen Sie Näheres zu dem Projekt in der Hirschbergstraße: 30 neue Wohnungen für Gmund

Besel dankte allen, die am Gelingen des Projekts beteiligt waren. „Die Schaffung von Wohnraum, insbesondere von bezahlbarem Wohnraum, ist eines unserer wichtigsten kommunalpolitischen Ziele“, betonte Besel. Hier dürfe man sich nun über vier neue Wohnungen freuen. Insgesamt sei die Gemeinde Gmund jetzt mit knapp über 100 Wohnungen im sozialen Wohnungsbau engagiert, berichtete Besel.

Nach dem Projekt in der Hirschbergstraße konnten nun vier weitere Gmunder Familien bereits in die je zwei über 90 und über 100 Quadratmeter großen Wohnungen einziehen. Ihnen wünschte der Rathauschef, dass sie sich hier wohl fühlen. Ausdrücklich dankte Besel auch seinem Vorgänger, Altbürgermeister von Preysing. Er hatte das Projekt angestoßen und auf den Weg gebracht.

In das Projekt flossen insgesamt 2,7 Millionen Euro, 500.000 Euro hat allein das Grundstück gekostet. Die Baukosten beliefen sich auf 2,2 Millionen Euro. 30 Prozent davon konnte über staatliche Zuschüsse finanziert werden, für weitere 30 Prozent gab es ein zinsloses Darlehen. „Vermögen, das in der Gemeinde bleibt“, machte Besel deutlich.

Auch interessant: Gmund macht mit bei „Kommunen for future“

Eineinhalb Jahre lang wurde an dem Neubau gearbeitet, allein sechs Gmunder Firmen waren daran beteiligt. Alle anderen beauftragten Unternehmen stammten ebenfalls aus der Region, die weiteste Anfahrt hatte eine Firma aus dem 35 Kilometer entfernten Egling.

Besel dankte allen für das „gute Werk“ und dafür, dass die Baustelle reibungslos und unfallfrei verlaufen sei. Anschließend überreichte Pfarrer Kopp-von Freymann der neuen Hausgemeinschaft als Geschenk ein kleines buntes Kreuz und wünschte ein gutes Miteinander: „Damit die Menschen hier sagen können: Wir haben ein Zuhause, und hier geht es uns gut.“

Hier finden Sie den Artikel: Acht neue Wohnungen in Bad Wiessee - und eine wichtige Nachricht für Bewerber

ak

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