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Viele zukunftsweisende Projekte hat die Gemeinde Gmund 2018 auf den Weg gebracht. Unter anderem trat sie der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen bei.

Optimistische Stimmung

Gemeinde Gmund: Gute Aussichten fürs kommende Jahr

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Die Gemeinde Gmund hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Nicht nur, dass ein neuer Bürgermeister auf den Chefsessel gewählt wurde, es wurden auch viele wichtige Projekte fertig gestellt oder auf den Weg gebracht.

Gmund – „2018 war ein Jahr mit vielen zukunftsweisenden Projekten.“ So lautet für Bürgermeister Alfons Besel (FWG) die bisherige Bilanz. Bei der letzten Gemeinderatssitzung im Jahr standen die Ansprachen des Rathauschefs und der Fraktionssprecher auf der Tagesordnung.

Auch persönlich habe er ein bewegtes Jahr hinter sich, gestand Besel. Am 1. April hatte er den Chefsessel im Rathaus erobert und den langjährigen Amtsinhaber Georg von Preysing (CSU) abgelöst. Der Alt-Bürgermeister war ebenfalls zur Sitzung gekommen und verfolgte die Bilanz, die teilweise noch auf Entscheidungen in seiner Amtszeit fußte.

Den Start der Bauleitplanung für die Erweiterung der Kinderkrippe, den Bau von 14 Wohnungen an der Hirschbergstraße, den teilweisen Neubau eines Wohnhauses an der Georg-Stöger-Straße in Ostin sowie die Neuausweisung von Baufläche für Mehrfamilienhäuser an der Hirschbergstraße nannte Besel als wichtige Projekte. Dann sei die Öffentlichkeit über die Pläne fürs Bahnhofs-Areal informiert worden. „Anregungen dazu werden wir schon demnächst behandeln“, kündigte er an. Dass Gmund der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen (AGFK) beigetreten ist, sei ein deutlicher Impuls, um den Fahrradverkehr zu fördern und zu steuern. Mit dem Konzept für die Schaffung neuer Querungshilfen werde für mehr Sicherheit gesorgt. Der Breitbandausbau komme weiter voran.

Besel bedankte sich bei Ehrenamtlichen in allen Bereichen, bei den Mitarbeitern im Rathaus und seinen Vertretern. „Wir leben in unruhigen Zeiten, und ich weiß nicht, was sie noch mit Gmund machen“, sagte er mit Blick auf Europa und fand: „Frieden beginnt vor der Haustür.“ Daher sei es wichtig, für gleiche Bildungschancen und bezahlbaren Wohnraum zu sorgen und das Ehrenamt zu stärken. „Ich habe für kleine und große Sorgen immer ein offenes Ohr“, versprach er und zeigte sich für 2019 optimistisch: „Wir haben gute Aussichten, unsere Ziele zu erreichen.“

Lesen Sie hier: Nach Stichwahl: Alfons Besel ist neuer Bürgermeister von Gmund

In Vertretung von CSU-Sprecher Franz von Preysing dankte Martina Ettstaller allen Kollegen für die gute Zusammenarbeit. „Wir haben viel bewegt“, resümierte die Seniorenbeauftragte und wünschte sich, dass alle wieder genauso im nächsten Jahr für Gmund anpacken. Optimistisch zeigte sich auch FWG-Sprecherin Christine Zierer. Sie dankte zudem allen, die sich für Gmund engagieren und teilweise auch ihr Leben dafür aufs Spiel setzen.

SPD-Sprecher Johann Schmid schloss sich dem Dank an und blickte auf die Bürgermeisterwahl zurück, an der er selbst als Kandidat teilgenommen hatte: „Wir sind fair und respektvoll miteinander umgegangen und damit ein Vorbild für andere Kommunen“, fand Schmid. Es gebe noch viel zu tun, „auch wenn wir den Maximilian nach vielen Jahrzehnten endlich abhaken können“.

gr

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