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Nachbarn hatten dagegen geklagt: Gemeindehäuser in Gmund.

Gegen dortige Sozial-Häuser

Gemeindehäuser an der Hirschbergstraße: Gericht weist Klage ab

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Die Gemeinde kann aufatmen: Der Verwaltungsgerichtshof hat die Klage in Sachen Gemeindehäuser abgewiesen. Zwei weitere Klagen wurden zurückgezogen. Jetzt können die ersten Mieter einziehen.

Gmund – Das Wohnbauprojekt der Gemeinde an der Hirschbergstraße macht Fortschritte: In einem der beiden Häuser ziehen ab 1. Dezember die ersten Mieter ein. Das zweite Haus befindet sich noch im Bau. Beendet ist jetzt offenbar der Rechtsstreit um die Gebäude. Dies gab Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) im Rahmen der jüngsten Sitzung des Ortsplanungsausschusses bekannt.

Drei Nachbarn hatten sich vehement gegen den Bau der Gemeindehäuser gewehrt. In einem Fall klagte ein Gmunder vor dem Verwaltungsgerichtshof gegen den Bebauungsplan - erfolglos. „Die Klage wurde abgewiesen, die Gemeinde hat alles richtig gemacht“, fasste Preysing das Urteil zusammen. Daraufhin hätten zwei weitere Nachbarn ihre Klagen vor dem Verwaltungsgericht zurückgezogen. Deren Klagen richteten sich gegen das Landratsamt Miesbach, dessen bauaufsichtliches Einschreiten und die Baugenehmigung an sich. „Alle Verfahren sind damit erledigt“, so der Rathauschef.

Insgesamt 14 Wohnungen wurden und werden an der Hirschbergstraße geschaffen. Einziehen werden Einheimische mit kleinem Geldbeutel und auch eine anerkannte Flüchtlingsfamilie mit Kindern sowie ein anerkannter Flüchtling. Die Mieter wurden nach einem gemeindeinternen Verfahren ausgewählt. 4,2 Millionen Euro haben die Häuser gekostet, Gmund bekommt 2,6 Millionen Euro an Fördermitteln.  

gr

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