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In der Realschule zu Gast war der Schauspieler und Komiker Christian Tramitz.

Begeisterte Schüler

Christian Tramitz zu Gast in der Realschule Tegernseer Tal - Tanz zum Space-Taxi-Song

  • Alexandra Korimorth
    vonAlexandra Korimorth
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Einen unvergesslichen Vormittag verbrachten die Schüler der Realschule am Dienstag mit Christian Tramitz. Freimütig beantwortete der Komiker, Kino- und TV-Star die Fragen.

Gmund Die Vorfreude der Realschüler auf Christian Tramitz, alias Franz Hubert („Hubsi“) aus der TV-Serie „Hubert und (beziehungsweise ohne) Staller“, war so groß, dass sie ein Begrüßungs-Video vorbereitet hatten. Da gab’s Clips von Schülerhorden, die zum Space-Taxi-Song tanzen, Ausschnitte aus „(T)Raumschiff Surprise“ und Ermittlungsszenen aus „Hubert ohne Staller“. Tramitz, der lässig und sonnenverwöhnt zwischen den Schülern saß, war hellauf begeistert: „Das ist das beste Video, das ich je gesehen habe. Ich bin gerührt“, erklärte der 64-Jährige den jungen Fans und lobte IT-Lehrer Christian Hofbauer für den Schnitt des Videos. 

Schülerzeitungsteam stellte Kontakt mit Christian Tramitz her 

Bevor sich der Schauspieler, Synchronsprecher und Autor erst den Fragen der 5. und 6. Klassen und später jenen der 7. und 8. Klassen stellte, verriet Deutschlehrerin Heidrun Stangenberg, dass es das Schülerzeitungsteam war, das für ein Interview mit Tramitz Kontakt aufnahm. Die lustigen und ausgefallenen Fragen der jungen Fans gefielen dem Schauspieler so gut, dass er spontan eine Einladung nach Gmund annahm und sich dafür in den Stau von Ammerland am Starnberger See bis herüber an den Tegernsee stellte.

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Viele Fragen an Christian Tramitz 

Ausgefallene, zuweilen sehr persönliche Fragen sollte der vierfache Vater (27-jährige Zwillinge, eine 21-jährige Tochter, ein 14-jähriger Sohn) noch einige gestellt bekommen. Etwa wie seine eigenen schulischen Leistungen und sein Werdegang zum Schauspieler waren, welche Hobbys er hat (Skifahren, Segeln, Tennis, Geige), wer seine Lieblingsband („Billie Eilish“), sein Lieblingsschauspieler und Vorbild sei („Robert de Niro“).

Die erste Filmrolle: eine Wasserleiche

Auch der Favorit unter den eigenen Filmen interessierte („Schuh des Manitu“) und die Frage, ob er schon einmal zwei Freundinnen gleichzeitig hatte. Zu (fast) allem gab Tramitz bereitwillig und witzig Auskunft. Die Frage „Hattest Du je eine Sechs im Zeugnis“, beantwortete er locker: „Was heißt eine?“ Oder die Frage „Bist Du reich?“ mit „Ich habe vier Kinder. Also nein.“ Und die erste Filmrolle? „Eine Wasserleiche. Das war sehr unangenehm. Hinterher war ich erkältet trotz Neopren-Anzug.“

Die Fans erfuhren von der Freundschaft zu seinen Kollegen Bully Herbig und Rick Kavanian, mit denen er sich einmal im Monat recht lustig trifft, um auch über weitere gemeinsame Projekte zu visionieren. Außerdem, dass es ihr Erfolgsrezept war, sich beim Film-Dreh nicht genau an die Gags im Drehbuch zu halten, sondern sich stets am Set „was zum Rumblödeln einfallen“ zu lassen.

Enge Freundschaft mit Filmpartner Staller

Tramitz erzählte, dass er mit Filmpartner Staller, also dem Schlierseer Helmut Friedrich Wilhelm „Helmfried“ Graf von Lüttichau, seit Schülerzeiten befreundet ist. Daran habe sich nach dessen Ausscheiden aus der Polizeiserie auch nichts geändert. Vielmehr sei ein anderes neues Projekt in Planung.

In wie vielen Filmen Tramitz insgesamt mitgewirkt hat, weiß er selbst nicht. Aber es müssten jetzt 140 „Hubert und/ohne Staller“ sein, meinte er und verriet, dass ab kommenden Montag die zehnte Staffel der Wolfratshausener Polizeiserie gedreht wird. Den Schülern machte er ein Versprechen: Sobald vom Drehbuch irgend möglich, sollen sie in einer Folge mitspielen dürfen.

Beim Space-Taxi-Song tanzen alle mit

Beim anschließenden Quiz entpuppte sich das Team der Jungs als wahre „Hubert und/ohne Staller“-Kenner. Bevor die Schüler die Bühne für Autogramme stürmten, sangen und tanzten die Kids noch einmal gemeinsam den Space-Taxi-Song. Und Christian Tramitz machte sehr vergnügt mit.

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