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Wer in Gmund zur Welt kommt, bekommt Geld von der Gemeinde.

Künftig gibt‘s 200 Euro für jedes Neugeborene

Gmund erhöht Geld für jedes Baby

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Seit 1980 bekommt jede Mutter Geld für ihr Neugeborenes. Jetzt hat die Gemeinde die Zuwendung auf 200 Euro erhöht.

Gmund – Die Gemeinde Gmund rühmt sich gerne damit, besonders kinderfreundlich zu sein. Nicht ohne Grund: 1980 schon hatte der Gemeinderat beschlossen, dass jede Mutter Geld zur Geburt bekommt: damals 300 Mark. Das Geld wird seither auf einem jeweils sechs Jahre lang gesperrten Sparbuch angelegt. Die Mutter, so hieß es damals, müsse nach der Geburt für mindestens ein Jahr lang ihren Wohnsitz in Gmund haben.

Jetzt befasste sich der Gemeinderat erneut mit der Geburtszuwendung für Neugeborene. Die Verwaltung hatte angeregt, dass auf die Verpflichtung verzichtet werden solle, wonach die Mutter ihren Wohnsitz ein Jahr lang in Gmund haben müsse. „Das hat schon zu Unmut geführt“, wusste Kämmerer Georg Dorn.

Zudem wurde über die Verzinsung des Sparbetrags diskutiert. Bisher gab’s auf das Geld satte neun Prozent. Diese Regelung, so eine Nachfrage der Gemeinde bei den Geldinstituten, wurde teilweise schon geändert und reduziert.

Das Gremium war dann mit folgender Neuregelung komplett einverstanden: Die Zuwendung wird künftig auf 200 Euro erhöht. Zudem muss die Mutter nur noch zum Zeitpunkt der Geburt ihren Wohnsitz in Gmund haben. Nach dem Wegzug darf sie das Geld behalten. Ein „Geburtstourismus“, so war man am Ratstisch überzeugt, werde dadurch nicht entstehen. 

Lesen Sie auch, wie sich die Geburtszahlen im Krankenhaus Agatharied 2017 entwickelt haben.

gr

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