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Als bayerisches Vorzeige-Mannsbild tritt Florian Wagner aus Gmund ab Montag im Bayerischen Fernsehen zu einem Duell der besonderen Art an. 

Ab Montag läuft „Mannsbild & Pfundskerl“

Neue Sendung: Florian Wagner duelliert sich im Bayerischen Fernsehen

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Der Gmunder Florian Wagner (41) ist ab Montag mit einer neuen Sendung im Bayerischen Fernsehen zu sehen. Als „Mannsbild“ duelliert er sich mit einem „Pfundskerl“. Die Challenges klingen spannend.

Gmund„Sambakönig vom Tegernsee“, das ist angesichts des weißen Polyester-Rüschenhemds, in dem Tanzmuffel Florian Wagner für die neue BR-Serie „Mannsbild & Pfundskerl“ beim Coburger Sambafestival die Hüften geschwungen hat, ein neuer Titel für den Gmunder Moderator. Ein fragwürdiger. Aber er zeigt, dass sich Wagner für die neue Duell-Show nicht scheut, sich zum Deppen zu machen. „Der Mut zum Scheitern qualifiziert mich für das Format und ich bin keiner, der immer perfekt aussehen und eine gute Figur machen will. Von Eitelkeiten habe ich mich schon lange verabschiedet“, sagt der zwei Meter große, fraglos attraktive Moderator, der seine Karriere als Schauspieler startete.

Genauso kennt man ihn in seiner Heimatgemeinde: unprätentiös, offen und immer zu einem kleinen Ratsch bereit im örtlichen Supermarkt, beim Gassigehen mit Hund Öllisch an der Mangfall, im Helferkreis oder beim Standup-Paddeln auf dem See. Dennoch ist Wagner stolz, dass er es mit dem neuen Format auf den 20.15-Uhr-Sendeplatz geschafft hat. Da tritt er als urbaner Trendsetter pro Folge in drei Challenges gegen ein rustikales Urviech, den Volksmusikanten Daniel Neuner aus Garmisch, an.

Mannsbild gegen Pfundskerl: BR-Moderator Florian Wagner (l.) und Volksmusikant Daniel Neuner messen sich in verschiedenen Disziplinen. 

Moderner Bayer trifft auf traditionellen Bayer. Das hat an sich schon eine Dynamik, die dem Publikum Vergnügen bereitet. „Für mich war relativ schnell entschieden, dass ich den Daniel, den Hundling, einfach nicht gewinnen lassen kann. Da geht’s um die bayerische Ehre“, berichtet Wagner, der sich vor den Dreharbeiten in 2017 nicht für einen ehrgeizigen, wettbewerbs-affinen Menschen gehalten hat. („Ich bin jedem sportlichen Wettkampf aus dem Weg gegangen.“)

Aber beim ersten Duell, dem Fischerstechen in Nürnberg auf der Pegnitz, als in der ersten Runde das saukalte Wasser über dem Gmunder zusammenschlug, da sei der Moment gewesen, wo sein Ehrgeiz entbrannte. Vor allem auch, weil der Gmunder viele Challenges als Privileg erachtet. „Wann darf man denn schon bei dem ehrwürdigen Fischerstechen, bei den Highland-Games im Wasmeier-Museum oder beim Ritterturnier in Kaltenberg mitmachen und mit Brasiliens Sambakönigin tanzen? Und wann bekommt man schon von so wahnsinnig netten Profis ihr Handwerk erklärt?“, meint der 41-Jährige. Das verpflichte ja quasi dazu, alles zu geben und den Sieg zu holen. Der Clou dabei: Die Duellanten wissen vorher nie, wo es hingeht, was auf sie zukommt und welche „Gemeinheiten“ sich die Redaktion für sie ausgedacht hat.

Der persönliche Gewinn – mal abgesehen von dem Karrieresprung – liegt für den gebürtigen Münchner darin, wunderschöne Ecken Bayerns und spannende Veranstaltungen kennengelernt zu haben, die ihm bis dato fremd waren: „Für mich war es toll, Bayern neu zu entdecken“, sagt der profunde Freistaat-Kenner, der Anfang des Jahres fünf Jahre „Heimatrauschen“ gefeiert hat.

Auch dieses Heimat-Magazin, in dem Florian Wagner besondere Bayern, Brauchtum und außergewöhnliche bayerische Projekte vorstellt und das eine ständig wachsende Fangemeinde verzeichnet, wird im März (9. März, 19.30 Uhr, und 14. März, 15.30 Uhr) wieder ausgestrahlt. Und auch die neuen Folgen der Heimwerker-Show „Milberg & Wagner“, bei der sich der leidenschaftliche Heimwerker Florian Wagner mit einer Designerin um die Umsetzung der pfiffigsten Do-it-yourself-Ideen battelt, kommen ab 16. März wöchentlich wieder ins Fernsehen. Mit der Buchpremiere von Rita Falks neuem „Kaiser-Schmarrn-Drama“, wo man Wagner mit der Autorin und dem Schauspieler Christian Tramitz am 19. März zum fünften Mal im Münchner Zirkus Krone erleben kann, gerät der März 2018 zum Monat der Wagner-Festspiele.

ak

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