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Hier soll das Asyl-Haus in Gmund entstehen.

Dort sollen anerkannte Asylbewerber leben

Asyl-Haus: Gemeinde will in staatliches Förderprogramm

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Gmund - Wenn von den Asylbewerbern, die derzeit in Gmund in der alten Seeturnhalle leben, einige anerkannt werden, dann muss die Gemeinde für eine Unterkunft sorgen. Doch Wohnraum ist knapp. Die Gemeinde plant allerdings eine Lösung.

Die Warteliste auf eine der Gemeindewohnungen ist lang. Daher plant die Gemeinde auf ihrem eigenen Grundstück südlich des Bauhofs an der Hirschbergstraße den Bau von zwei Wohnhäusern mit jeweils sieben Wohneinheiten in verschiedenen Größen. Wie berichtet, sollen darin nicht nur anerkannte Asylbewerber, sondern auch sozial schwache Mitbürger eine Bleibe finden. 

Einen ersten Planentwurf hat die Gemeinde schon an den Freistaat Bayern geschickt, um von einem Förderprogramm zu profitieren. 30 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten werden vom Staat erstattet. Wie viel das ganze Projekt kostet, ist noch offen, 600.000 Euro hat Gmund schon im Haushalt eingeplant. 

Bei der Sitzung des Ortsplanungsausschusses am Dienstag, 12. April, im Sitzungssaal des Rathauses geht es um die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Gebiet an der Hirschbergstraße. 16 weitere Bauangelegenheiten stehen auf der Tagesordnung. Unter anderem behandelt der Ortsplanungsausschuss die Ergänzungssatzung für die geplante Bebauung am Osterberg und die bisher fehlenden Ausgleichsflächen. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr.

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