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Zwischen dem Kunden-Parkplatz und der Bahnlinie am See soll das Haus von Christian Palme gebaut werden.

Ortsplanungsausschuss befürwortet Antrag

Warum Gärtnerei-Besitzer ein Haus am See bauen darf

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Ein Haus in Seenähe, für viele ein Traum: Christian Palme, Besitzer einer Gärtnerei in Seeglas, darf ein Haus auf seinem Gelände bauen. Warum das so ist, lesen Sie hier.

Gmund – Christian Palme, Inhaber der gleichnamigen Gärtnerei, möchte auf seinem Grundstück an der Tegernseer Straße bei Seeglas ein Einfamilienhaus bauen. Zwölf mal 9,50 Meter sollen die die Außenmaße des zweistöckig geplantes Gebäudes betragen, die Wandhöhe ist seeseitig mit sechs Metern vorgesehen. Auf einen Keller wird verzichtet.

Im Ortsplanungsausschuss stand der Bauantrag jetzt auf der Tagesordnung. Dabei gab Bauamtsleiterin Christine Wild Überraschendes bekannt: Das Grundstück liege zwar im Außenbereich, doch würden Gärtnereibetriebe eine besondere Privilegierung genießen, ebenso wie Landwirte. Gegen das Vorhaben gebe es also nicht einzuwenden, so Wild.

„Die Lage zwischen der Bundesstraße und dem Bahngleis ist sicherlich nicht vergnügungssteuerpflichtig“, bemerkte Bürgermeister Alfons Besel (FWG) und meinte damit die zu erwartende Lautstärke. Er hielt es für wichtig, darauf hinzuweisen. 

Noch wichtiger war ihm aber der Hinweis, dass es sich nicht um ein normales Einfamilien-Wohnhaus, sondern um eine zur Gärtnerei gehörige Betriebsleiter-Wohnung handeln werde. Diese Funktion, so Besel auf Nachfrage von Grünen-Rätin Helga Wagner, müsse explizit im Beschluss festgehalten werden. Josef Berghammer (CSU) sorgte sich, dass der Uferstreifen in Folge weiter bebaut werden könnte. Dies hielt der Rathauschef für ausgeschlossen. „Die Rechtssprechung ist da eindeutig“, sagte Besel, der sich bereits mit einschlägigen Gerichtsurteilen befasst hatte. Ausschlaggebend sei die Nutzung als Betriebsleiterwohnung.

Am Ende blieb dem Gremium keine andere Wahl: Der Antrag wurde einstimmig befürwortet.  

Lesen Sie hier auch, warum der Bau einer Hütte in St. Quirin verboten wurde.

gr

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