U2 und U7: Zugausfälle, Unterbrechungen und Verzögerungen

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Bald Geschichte? Diese beiden Gebäude an der Tegernseer Straße in Gmund, gegenüber des Maximilian, sollen den beiden Neubauten weichen.

Neubau an der Tegernseer Straße geplant

Gmund: Zuwachs für Rewe und Maximilian?

Gmund - Derzeit geht es Schlag auf Schlag. Der Rewe-Markt ist eröffnet, der Maximilian wird noch renoviert - schon wartet ein neues Projekt: Ein Neubau an der Tegernseer Straße. 

Nach und nach bekommt die Gmunder Ortsmitte ein neues Gesicht. Der Rewe-Markt hat bereits geöffnet, und auch der jahrzehntelange Schandfleck Maximilian wird auf Vordermann gebracht. Nun soll auch gegenüber des Maximilian an der Tegernseer Straße 8 und 8a ein Neubau entstehen: Zwei Wohn- und Geschäftshäuser inklusive eines einstöckigen Verbindungsbaus und Tiefgarage. Der derzeitige Bestand soll abgerissen werden. Zwar hat der Ortsplanungsausschuss den Antrag auf Vorbescheid von einem der Grundstückserben mit 9:1 Stimmen abgelehnt, weil die im Bebauungsplan vorgegebene Grundflächenzahl überschritten würde. Im Grundsatz war das Gremium aber durchaus angetan. 

"Das Areal ist als Mischgebiet ausgewiesen"

Für das nördliche Gebäude ist eine Größe von 40 auf 14 Meter vorgesehen, das südliche soll 25 auf zwölf Meter messen. Die Wandhöhe ist auf jeweils 6,70 Meter gedeckelt. Die Verbindung vom einen ins andere Gebäude stellt ein eingeschossiger Zwischenbau dar, eine Tiefgarage soll die entsprechenden Stellplätze beherbergen. Angedacht sind sowohl Wohnungen als auch Geschäftsräume. „Das muss auch so sein, denn das Areal ist als Mischgebiet ausgewiesen“, erklärt Bauamtsleiterin Christine Lang auf Nachfrage unserer Zeitung. Wie genau die Aufteilung erfolgen wird, ist noch nicht ersichtlich. „Dazu gibt es noch keine genaue Planung“, sagt Lang. 

„Der Zwischenbau gibt einen offenen Platz. Ich hätte nichts dagegen“

In ihrer jüngsten Sitzung konnten die Mitglieder des Ortsplanungsausschusses dem Antrag einiges abgewinnen. „Der Zwischenbau gibt einen offenen Platz. Ich hätte nichts dagegen“, sagte Vizebürgermeister Georg Rabl (FWG). Allerdings müsse mit dem Bauwerber eine geeignete Lösung bezüglich der Zufahrt zum Volksfestplatz über die Max-Obermeier-Straße gefunden werden. Auch Herbert Kozemko (CSU) sprach sich für das Projekt aus. „Das ist eine Verbesserung, wenn aufgeräumt wird.“ 

„Wir sollten die Chance nutzen und den Neubau etwas zurückrutschen“

Diskussionsbedarf unter den Ausschussmitgliedern schürte lediglich der Gehweg an der Tegernseer Straße. „Wir sollten die Chance nutzen und den Neubau etwas zurückrutschen“, schlug Barbara von Miller (SPD) vor. Kozemko hält davon nichts. „Die Fläche gehört uns dann trotzdem nicht, daran sollte man sich nicht aufhängen“, entgegnete er. Dem pflichtete auch Rabl bei: „Das wird dann ein totes Eck. Wir haben doch schon einen relativ breiten Gehweg.“ Er wünsche sich vielmehr eine saubere Linie. 

Wegen zu großer Grundflächenzahl abgelehnt: 0.52 statt 0,47

Letztendlich scheiterte der Antrag aber nicht am Gehweg, sondern an der Überschreitung der im Bebauungsplan festgelegten Grundflächenzahl. Statt 0,47 sieht die Planung des Bauwerbers eine Grundflächenzahl von 0,52 vor. Mit 9:1 Stimmen lehnte der Ortsplanungsausschuss den Antrag deshalb vorerst ab. 

Bastian Huber

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