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Gebäude ohne Zukunft: Die Turnhalle am See in Gmund soll baldmöglichst abgerissen werden. Bis Ende 2016 lebten hier noch Asylbewerber.

Marodes Gebäude ist am Dienstag Thema im Gemeinderat

Jetzt geht‘s der Seeturnhalle an den Kragen

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Die Seeturnhalle in Gmund, die bis Ende 2016 Flüchtlinge beherbergte, soll abgerissen werden. Was danach mit dem Grundstück passiert, ist laut Bürgermeister noch offen. Am Dienstag ist die Halle Thema im Gemeinderat.

Gmund – Die Tage der Seeturnhalle in Gmund sind gezählt. Das marode Gebäude, in dem zuletzt Asylbewerber untergebracht waren, das seit Ende 2016 aber wieder leer steht, soll baldmöglichst abgerissen werden. So viel steht bereits fest. Nun muss sich die Gemeinde über eine mögliche Nachfolgenutzung Gedanken machen.

Das Thema Seeturnhalle steht bei der nächsten Sitzung des Gmunder Gemeinderats am Dienstag, 20. Juni, auf der Tagesordnung. Eine Entscheidung darüber, wie es mit dem Grundstück am See weitergeht, wird es an diesem Abend allerdings noch nicht geben, erklärt Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) auf Nachfrage. Das werde wohl als eigener Tagesordnungspunkt bei einer der nächsten Sitzungen diskutiert. Laut Vertrag kommt langfristig allerdings nur eine touristische oder sportliche Nutzung in Frage.

Für Schlagzeilen hatte die Seeturnhalle im Herbst 2016 gesorgt. Schon damals diskutierte der Gemeinderat in nicht-öffentlicher Sitzung über den Abriss, obwohl in dem Gebäude noch neun Flüchtlinge lebten. Das hatte der Gemeinde Kritik seitens des Helferkreises eingebracht. Kurz darauf hatte die Gemeinde in einer Pressemitteilung ihr Vorgehen verteidigt.

Die Sitzung am Dienstag beginnt um 19 Uhr im Rathaus. Als weiterer Punkt steht auch die offizielle Verabschiedung von Kämmerer Georg Glas auf der Tagesordnung.

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