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Spielen auch gern Kicker: Gmunder Asylbewerber samt Helfern in der Teestube.

"Wir brauchen mehr Helfer"

Gmunder Helferkreis braucht selber Hilfe

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Gmund - Sie organisieren Spieleabende in der Teestube und vieles mehr. Die Seeturnhalle ist die einzige große Unterkunft im Landkreis, in der es auch ohne Security geht. Doch langsam geht den Helfern die Luft aus.

"Da brummt’s“, sagt Hajo Fritz über die Gmunder Teestube. Dreimal die Woche, immer montags, mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr, öffnet der Helferkreis den ehemaligen Jugendtreff in der Wiesseer Straße 10 für die in der Seeturnhalle untergebrachten Flüchtlinge. Es sind immer zwei Mitglieder des Helferkreises zugegen. Man trinkt Tee und Kaffee, knabbert Chips und Erdnüsse, spielt Mensch ärgere Dich nicht oder liefert sich Wettkämpfe am Kickertisch. „Es ist einfach gut, wenn die Leute mal aus ihrer Unterkunft kommen“, sagt Fritz, der den Helferkreis leitet. 

Die Unterkunft liegt schön am See, ist aber spartanisch. Eine Turnhalle eben. 35 Menschen leben dort, manche schon seit einem Jahr. „Es ist die einzige größere Unterkunft im Landkreis ohne Security“, berichtet Fritz. Dass es auch ohne Sicherheitsdienst geht, sei dem Helferkreis zu verdanken, der aus rund 45 Ehrenamtlichen besteht. Die Gruppe braucht Verstärkung. „Es wäre wichtig, dass unser Helferkreis durch neue, frische Kräfte unterstützt wird“, erklärt Bürgermeister Georg von Preysing. Zum einen, weil die Helfer nun schon seit einem Jahr ziemlich eingespannt sind. Zum andern, weil die Zahl der in Gmund untergebrachten Flüchtlinge steigt. 

Schon nächste Woche sollen acht Geflüchtete in Wohnungen am Landbaderfeld einziehen. Dort sollen Familien ein vorübergehendes Zuhause bekommen. „Das hat sich der Vermieter gewünscht“, meint Fritz. Darum sei es auch nicht möglich, Männer, die schon lange in der Turnhalle ausharren, in die Wohnungen umziehen zu lassen. In Anbetracht des anhaltenden Flüchtlingsstroms rechnet Fritz damit, dass heuer noch viel mehr Asylbewerber nach Gmund kommen. „Etwa 50“, meint Fritz. Wo die unterkommen sollen, sei nicht bekannt: „Aber wir brauchen mehr Helfer.“

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