Klärwerk Gmund in Rainmühle bei Gmund.
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Im Klärwerk in Rainmühle bei Gmund wird das Abwasser des Tegernseer Tals gereinigt.

Gmunder Bauausschuss stimmt Plänen für Personalgebäude in Rainmühle zu

Grünes Licht für Neubau am Klärwerk

Bereits vor rund zwei Jahren hatte der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Tegernseer Tal umfangreiche Renovierungsmaßnahmen an der Kläranlage im Gmunder Ortsteil Rainmühle beschlossen. Jetzt muss ein neues Personalhaus gebaut werden.

Gmund - Das aus den 1960er-Jahren stammende Betriebsgebäude ist in die Jahre gekommen, für eine wachsende Zahl von Mitarbeitern reichen die vorhandenen Umkleiden nicht mehr aus.

Deshalb sprachen sich die Mitglieder und der Vorsitzende, Gmunds Bürgermeister Alfons Besel (FWG), für den Neubau eines Personalgebäudes aus, der im Verhältnis zu einer umfangreichen Sanierung keine erheblichen Mehrkosten verursachen würde. Nun nimmt die Sache Gestalt an. Der Gmunder Bauausschuss hat jetzt die Pläne für das neue Personalhaus einstimmig abgesegnet.

Bauvorhaben am Klärwerks-Gelände: Gebäude fürs Personal

Der Neubau entstehe in der Westecke des Verbandsgrundstückes, erklärte Bauamtsleiterin Christine Wild. Im Erdgeschoss finden Garagen und Büros Platz, im ersten Stock Personalumkleiden und Waschräume sowie ein Aufenthaltsraum mit einer Küche. Das Gebäude wird laut Plan bei einer Höhe von 6,41 Metern 22,11 Meter lang und 10,49 Meter breit und bekommt ein Satteldach mit einer Neigung von 21 Grad aufgesetzt.

Georg Rabl (FWG) vermisste im Plan allerdings einen Aufzug und einen behindertengerechten Zugang. Das müsse gegeben sein, da man sonst Bewerber mit Handicap nicht einstellen könne, monierte er. Der Einwand sei durchaus berechtigt, stimmte Besel zu. Er werde dazu nachfragen.

Zudem befasste sich der Ausschuss mit dem Plan einer Erweiterung der Warte 2. An das bestehende, etwa drei Meter lange Gebäude soll ein fünf Meter langer Anbau angefügt werden, um darin Büroräume unterzubringen. Der profilgleiche Anbau würde sich – auch wegen des durchgeführten Daches – optisch gut anpassen, befand Wild. Auch diesem Vorhaben gaben alle Mitglieder des Ausschusses grünes Licht.  

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Stefan Gernböck

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