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Betreiben die Bar: Isik Erkoc und Katharina Schmid.

Am Gmunder Stachus

ShakesBeer-Bar: Gezerre um Bar-Eröffnung beendet

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Im Gezerre um die Eröffnung der Shakes-Beer-Bar am Gmunder Stachus ist jetzt endlich ein Ende in Sicht. Der Ortsplanungsausschuss ist mit der Ablöse eines Parkplatzes einverstanden. 

Gmund – Es war eine Zitterpartie, die sich über Monate hinzog. doch jetzt ist ein Ende in Sicht. Bei ihrer Sitzung am Dienstagabend haben die Mitglieder des Ortsplanungsausschusses komplett für die Ablöse eines Parkplatzes gestimmt. 

Für die Eröffnung der 40 Quadratmeter kleinen Bar mit 28 Sitzplätzen sind vier Plätze nötig, drei sind nur vorhanden. Für den einen fehlenden Platz wird der Hausbesitzer nun 7500 Euro an die Gemeinde bezahlen.

Dass die Bar-Betreiberin Katharina Schmid (21) und ihr Lebensgefährte Isik Erkoc (38) auch drei Spielautomaten aufstellen, ist der Gemeinde nach wie vor ein Dorn im Auge. „Da tun wir uns schwer damit“, gestand Bauamtsleiterin Christine Wild. Allerdings habe das Landratsamt nichts dagegen. Bis zu drei seien zulässig, so Wild, zudem müsse klar sein, dass die Bewirtung der Bar-Gäste überwiegt.

Auch das „Rosso“ durfte sich freikaufen

Franz von Preysing (CSU) kam auf das italienische Restaurant „Rosso“ zu sprechen, das auf der anderen Seite der Mangfall betrieben wird. Auch dort, erinnerte Wild, sei wegen eines fehlenden Stellplatzes eine Ablöse an die Gemeinde gezahlt worden. „Aus Gründen der Gleichberechtigung sollten wir also bei der Bar am Stachus zustimmen“, fand Bürgermeister Georg von Preysing (CSU).

Wie der abgetrennte und immer noch leer stehende Teil der Erdgeschoss-Fläche künftig genutzt wird, ist weiter offen.Die Betreiber wollen vorerst bei ihrer Fläche bleiben, die sie wegen der fehlenden Stellplätze auf 40 Quadratmeter verringert hatten. Die Stellplätze bleiben für das komplette Haus ein heikles Thema. Insgesamt 15 Stellplätze sind für das Gebäude berechnet. „Das ist natürlich ein fiktiver Wert“, sagt Wild. Tatsächlich vorhanden seien diese Plätze nicht. Besucher müssen ihre Fahrzeuge also auf öffentlichen Parkplätzen in der weiteren Umgebung abstellen.

Isik Erkoc fiel nach der Sitzung ein riesiger Stein vom Herzen. Der Bescheid der Gemeinde wird ihm nun zugestellt, auch mit dem Landratsamt sind letzte Details zu klären. Dann kann er wohl endlich eröffnen und die Zitterpartie ist beendet. „Wir sind wirklich heilfroh“, sagt Erkoc.

gr

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