Hochwasser Tegernsee Landkreis Miesbach
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Der Alpbach in Tegernsee steigt derzeit schnell an.
Sturm und Hochwasser Tegernsee Februar 2020
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Überflutetes Seeufer in Tegernsee.
Sturm und Hochwasser Tegernsee Februar 2020
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Sturm und Hochwasser richteten Schäden am Seeufersteg in Tegernsee an.
Sturm und Hochwasser Tegernsee Februar 2020
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Schienenersatzverkehr ist unterwegs, hier bei St. Quirin.
Sturm und Hochwasser Tegernsee Februar 2020
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Bauhof-Mitarbeiter bauen an der Wiesseer Seepromenade Hütten ab, die für die Montgolfiade vorbereitet waren.
Sturm und Hochwasser Tegernsee Februar 2020
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Überflutete Seeuferpromenade in Bad Wiessee.
Sturm und Hochwasser Tegernsee Februar 2020
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Die Schifffahrt ist eingestellt.
Sturm und Hochwasser Tegernsee Februar 2020
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Überflutetes Ufer in Bad Wiessee.

Nach Sturm und Dauerregen

Hochwasser im Landkreis: Der Tegernsee tritt über die Ufer

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Sturm und Dauerregen im Landkreis Miesbach haben den Tegernsee über die Ufer treten lassen. Die Promenaden stehen teilweise unter Wasser. 

  • Im Landkreis Miesbach sind Feuerwehren im Einsatz.
  • Der Pegel des Tegernsees steigt. 
  • Hier gibt es Informationen zur aktuellen Lage.

+++Aktuelle Lage am Dienstag, 4. Februar, 10.30 Uhr+++

Sturm und Dauerregen, der nun in Schnee übergeht, haben den Tegernsee an einigen Stellen über die Ufer treten lassen. In Tegernsee ist der Seeuferweg vom Rathaus zum Bräustüberl gesperrt, in Bad Wiessee hat sich der Tegernsee auf der Uferpromenade breit gemacht. Mitarbeiter des Bauhofs mussten einige Hütten in Sicherheit bringen, die bereits für die Montgolfiade aufgebaut waren.

Der offizielle Pegel des Tegernsee an der Mess-Stelle in St. Quirin liegt bei 726,15 m NN. Bei 726,21 m NN ist die Meldestufe 1 erreicht. Bis zum Abend soll der Pegel laut Prognose noch geringfügig steigen. 

+++Die Lage am Montag um 17.45 Uhr+++

Der Dauerregen hat zu weiteren Feuerwehreinsätzen geführt. Doch insgesamt wird die Lage am Tegernsee von Feuerwehr-Kommandanten als „nicht dramatisch“ eingestuft. 

Dennoch waren im Laufe des Tages weitere Einsätze nötig. Etwa in Marienstein oder auch in Rottach-Egern. Dort hatten es Kommandant Tobias Maurer und zwölf Mann der Feuerwehr allerdings mit einem Fehlalarm zu tun. Ein Hausbesitzer hatte die Feuerwehr „vorsichtshalber“ alarmiert. Die Feuerwehr konnte wieder abrücken.

Der Pegelstand des Tegernsees erreichte um 17.30 Uhr 725,97 m NN und lag damit unter der Meldestufe 1 von 727,26 m NN. 

Hochwassergefahr: Die Forderung von „Rettet den Tegernsee“

Andreas Scherzer vom Verein „Rettet den Tegernsee“, der das Hochwasser seit Jahren zu seinem Thema macht, forderte am Montag erneut, dass alte Verträge  zum Umlegen des Staubretts des Schuhmacherwehrs in der Mangfall bei Gmund endlich erneuert werden. „Das würde die Hochwassergefahr um einiges mindern“, so Scherzer. Seinen Angaben zufolge wurde das Staubrett erst bei 725,71 m NN umgelegt. Der Verein will ein Umlegen, wenn ein Pegel von 725,41 m NN erreicht ist oder früher.

+++Aktuelle Lage um 10.45 Uhr+++

Tegernseer Tal - Es regnet und regnet. Damit steigen die Pegelstände des

Tegernseesderzeit weiter an. Um 10.15 Uhr am Montag wurde an der offiziellen Pegelstelle des Landesamts für Umwelt bei St. Quirin ein

Wasserstandvon 725,76 m NN gemessen. Tendenz steigend.

Unterdessen sind Feuerwehren bereits im Einsatz, um voll gelaufene Keller auszupumpen. In Waakirchen heulten um 5 Uhr schon die Sirenen. Kommandant Stefan Britz musste mit 18 Mann nach Marienstein ausrücken. Die Besitzer eines Einfamilienhauses brauchten Hilfe, weil ihr Keller unter Wasser stand.

Wetterdienst wagt düstere Prognose

Kurz vor 9 Uhr rückte die Feuerwehr Gmund nach St. Quirin aus. Auch hier lief Wasser in den Keller eines Einfamilienhauses. Das Wasser kam allerdings nicht von einem angrenzenden Bach, sondern vermutlich aus Nachbars Garten, erklärt Kommandant Thomas Hilgenrainer, der mit neun Mann ausrücken musste. „Das wird erst der Anfang“, glaubt Hilgenrainer. Er geht davon aus, dass im Laufe des Tages weitere Einsätze nötig sind.

Auch in Elbach im Leitzachtal waren am frühen Morgen schon die Pumpen der Feuerwehr gefragt, berichtet Kreisbrandrat Anton Riblinger.

+++Wir halten Sie auf dem Laufenden+++

Lesen Sie hier: So regnete es im Mai 2019

Verein „Rettet den Tegernsee“ macht Druck

gr

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