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Der Schandfleck kommt endlich weg. Im Januar 2016 sollen die Umbauarbeiten am Maximilian in Gmund beginnen.

Die Genehmigung liegt endlich vor

Umbau des Maximilian beginnt Anfang 2016

Gmund - Darauf haben die Gmunder lange gewartet: Anfang 2016 soll die Sanierung des Maximilian endlich beginnen. Das hat das Herzogliche Brauhaus offenbar der Gemeinde zugesichert.

Mit einem Rückblick auf die Errungenschaften und Entwicklungen der Gemeinde Gmund schloss Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) traditionsgemäß die letzte Gemeinderatssitzung des Jahres. So erinnerte der Rathaus-Chef etwa an die Klausurtagung im März. Die Gemeinderäte hätten sich da intensiv und effektiv der Entwicklung des Bahnhofsgeländes gewidmet. Der neue Flächennutzungsplan sei zwar noch nicht rechtskräftig, räumte Preysing ein. Er sei aber zuversichtlich, dass er das schon im Januar 2016 sein werde.

Stolz verwies Preysing auf das Landbaderfeld, wo sich junge Familien und aufstrebende Unternehmen angesiedelt hätten: „Fast alle haben mit dem Bau angefangen, und viele sind schon fertig.“ Auch in Sachen Maximilian konnte Preysing Positives vermelden. Die Eröffnung des benachbarten REWE-Marktes und des Umgriffs werde im Sommer 2016 erfolgen. „Und auch die Baugenehmigung für die Sanierung des denkmalgeschützten Bestands ist da“, verkündete der Bürgermeister. „Nach Rücksprache mit dem Herzoglichen Brauhaus werden die Arbeiten am Maximilian im Januar beginnen.“

Des Weiteren erinnerte der Bürgermeister an bereits vollendete Baumaßnahmen, darunter die soeben fertiggestellte BRK-Rettungswache in Moosrain, die Querungshilfe am Münchner Berg mit der neu gestalteten Einmündung in die Bichlmairstraße und die Sanierung des Höhenwegs von Gmund nach Tegernsee. Die erweiterte Nachmittagsbetreuung an der Grundschule sei ebenso positiv zu werten wie die Eröffnung der Gaststätte auf Gut Kaltenbrunn.

Auch das Thema Asylbewerber habe Gmund gemeistert, indem die Gemeinde zwei ihrer Gebäude zur Verfügung stellen konnte, so Preysing. „Wir haben so ein Massel, dass wir so einen aktiven Helferkreis haben. Ich hoffe, die Helfer halten durch und es kommen noch neue Kräfte dazu“, sagte er und dankte Helfern wie Spendern.

Das tat auch CSU-Fraktionssprecher Alfons Wagner, der sich wütend zeigte auf die Planlosigkeit der Bundesregierung, aber die Bürger seiner Gemeinde einschwor: „Wir Gmundner müssen zusammenhalten, damit das funktioniert.“ Christine Zierer, Sprecherin der Freien Wähler, wünschte allen ein „offenes Herz“. Es sei wichtig, den Leuten ein Lebensumfeld in Freiheit und Frieden zu bieten. Und Johann Schmid von der SPD dankte allen für den Zusammenhalt, welcher der Kit unserer Gesellschaft sei. Nicht zuletzt mit Blick auf die im kommenden Jahr anstehenden Projekte meinte er: „Die Arbeit geht nicht aus. Packen wir es wieder an!“

Alexandra Korimorth

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