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Entspannte Atmosphäre: Bürgermeister Alfons Besel (vorn) und Jugendbeauftragte Christine Zierer (l.) begrüßten die Jungbürger in der Coworkerei in Dürnbach.

„Jungen Menschen die sich für ihre Heimat interessieren “

Jungbürgerversammlung in Gmund: Radverkehr, Bahnhof und Nachhaltigkeit

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40 Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren sind in die Coworkerei in Dürnbach gekommen, um bei der Jungbürgerversammlung der Gemeinde Gmund ihre Ideen, Probleme und Wünsche an die Politik weiterzugeben

Gmund – 40 Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren sind in die Coworkerei in Dürnbach gekommen, um bei der Jungbürgerversammlung der Gemeinde Gmund ihre Ideen, Probleme und Wünsche an die Politik weiterzugeben. Dort empfingen sie Bürgermeister Alfons Besel, die Jugendbeauftragte Christine Zierer und Gemeinderat Josef Stecher in einem World-Café.

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Jungbürgerversammlung in Gmund: Radverkehr, Bahnhof und Nachhaltigkeit

Bei dieser Workshop-Methode erarbeiten die Teilnehmer in Gruppen an Thementischen Lösungen zu bestimmten Aufgaben – in Gmund waren das „Radln“, „Bahnhofsgelände“ und „For Future“. Alle zehn Minuten wechseln die Teilnehmer den Tisch. Sie sehen die Arbeit der vorangegangenen Gruppe, können sie kommentieren und in ihre eigenen Überlegungen einbeziehen.

So entstanden in der Coworkerei zahlreiche Verbesserungsvorschläge. Zum Thema Radln wünschten sich die Jugendlichen im Winter besser geräumte Radwege, berichtet Besl. Außerdem standen auf ihrer Wunschliste mehr Querungshilfen, Radständer und Radwege.

Zum Bahnhofsgelände gab es bereits eine Bürgerbeteiligung. Der Bürgermeister wollte daher auch die Meinung der Jugendlichen hören. Sie sprachen sich aus für mehr Bänke, um einen besseren Treffpunkt zu haben, eine Blühwiese im Süden und mehr Grünflächen. Außerdem kritisierten sie die Unpünktlichkeit der Öffentlichen Verkehrsmittel, wünschten sich eine kürzere Taktung der Züge und bessere Fahrgastinformationen.

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Unter dem Punkt „For Future“ gaben die Jugendlichen Vorschläge zur Nachhaltigkeit. Hier wünschten sie sich Bio-Hundetüten sowie mehr Möglichkeiten zum verpackungsfreien Einkaufen.

Den Bürgermeister konnten die Jugendlichen für ihre Anliegen erwärmen. „Man merkt, dass sich die jungen Menschen für ihre Heimat interessieren und engagieren“, sagte er. „Die tolle Atmosphäre, die Ernsthaftigkeit und die Themen, die aufgeworfen wurden, haben mich überzeugt.“ 

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