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Kein Tag der Blasmusik auf Kaltenbrunn? Das fürchtet Georg von Preysing.

Heißt kein Parkplatz kein Tag der Blasmusik?

Kaltenbrunn: Landratsamt reagiert auf Preysings Befürchtung

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Gmund - Weil im Kaltenbrunn-Innenhof zukünftig nur noch Autos stehen dürfen, ist der Tag der Blasmusik Geschichte - so Preysings Angst. Das Landratsamt reagiert.

Gehört der Tag der Blasmusik auf Gut Kaltenbrunn endgültig der Vergangenheit an? Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) hatte diese Befürchtung in den Raum gestellt, nachdem das Landratsamt Miesbach verkündet hatte, dass Kaltenbrunn-Pächter Michael Käfer den Innenhof nicht als Event-Fläche nutzen dürfe, sondern darauf die geplanten 77 Stellplätze errichten müsse. 

Parken im Innenhof "nicht verhandelbar"

Nun hat das Landratsamt in einer neuerlichen Pressemitteilung klar gestellt: Für Großveranstaltungen seien Ausnahmen möglich. Will heißen: „Sofern es keine sicherheitsrechtlichen Bedenken gibt, steht einem Tag der Blasmusik auf Gut Kaltenbrunn nichts entgegen“, so die Behörde. Die Parkplätze im Innenhof des Guts seien Teil der Baugenehmigung und „nicht verhandelbar“, betont das Landratsamt noch einmal. 

Eine ständige Nutzung als Eventfläche werde daher nicht geduldet. „Von einer regelmäßigen Nutzung differenziert zu sehen ist eine außergewöhnliche Nutzung“, heißt es weiter. Ähnlich wie beim Tag der Blasmusik auf dem Parkplatz des Gasthofs Gasteig oder dem Tegernseer Tal Triathlon, für den der Parkplatz Seeglas gesperrt werde, sei eine Ausnahmegenehmigung möglich. Die Veranstaltung müsse aber rechtzeitig angemeldet werden.

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