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Entlang der Bundesstraße herrschte im vergangenen Sommer immer wieder Park-Chaos. Um das zu vermeiden, will Pächter Michael Käfer einen großen Parkplatz im Landschaftsschutzgebiet bauen.

Nach Ablehnung durchs Landratsamt

Käfer hält an Parkplatz-Plänen fest

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Kaltenbrunn - Der große Parkplatz auf der Wiese oberhalb von Gut Kaltenbrunn kommt vorerst nicht. Das Landratsamt hat den Bau abgelehnt. Dennoch hält Michael Käfer an seine Plänen fest.

Als erste Reaktion auf die Ablehnung des Landratsamtes Miesbach hat Kaltenbrunn-Pächter Michael Käfer den Antrag für seinen Parkplatz "formell zurückgezogen". Das teilte Markus Kemeter, Geschäftsführer von Gut Kaltenbrunn, am Donnerstagnachmittag auf Nachfrage der Tegernseer Zeitung mit. Das bedeute aber nicht, dass Käfer das Vorhaben grundsätzlich aufgegeben hat. Im Gegenteil.

„Die Stellplätze sind dringend nötig, um das Parkchaos um Kaltenbrunn dauerhaft zu beseitigen“, zeigt sich Kemeter überzeugt. Die Firma Käfer habe zwar die Haltung des Landratsamtes zu akzeptieren, werde aber auf den Vorschlag der Behörde eingehen und die Parksituation in diesem Sommer genauestens beobachten und auch dokumentieren, kündigt Kemeter an. Er ist sich sicher: Sobald der Sommer richtig Einzug halte, werde auch die Parksituation wieder ähnlich dramatisch wie im vergangenen Jahr.

„Wir werden mit Sicherheit belegen können, dass viele Fremdnutzer auf unserem Parkplatz stehen“, sagt der Geschäftsführer. Das Unternehmen werde seine Hausaufgaben machen und im nächsten Frühjahr den Antrag für den Bau des Parkplatzes erneut stellen. „Wir werden alle Optionen prüfen“, teilte Kemeter mit.

Geplant ist bekanntlich ein Parkplatz mit 124 Stellplätzen. Er würde mitten im Landschaftsschutzgebiet liegen und sorgte daher talweit für viel Kritik.

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