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Wird nicht größer, nur anders: der Biergarten auf Gut Kaltenbrunn.

Kaltenbrunn: Käfer will jetzt eine aufgelockerte Anordnung

Stühlerücken im Biergarten

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Gmund -  Der Biergarten von Gut Kaltenbrunn punktet mit herrlicher Lage, am Konzept wird trotzdem weiter gefeilt.

Wie berichtet, eröffnete er im Juni vergangenen Jahres wieder. Zielsetzung: Er sollte ein Ort für Familien werden, sagte Geschäftsführer Markus Kemeter dereinst (wir berichteten). Spielgeräte für Kinder sowie eine lockere Bestuhlung sollten dafür Rechnung tragen. Doch bekanntlich gab's viel Kritik und Kemeter räumte ein, dass man sich verkalkuliert habe. Schuld war neben den zu hohen Preisen und dem zu klein dimensionierten Spielplatz auch die Klassentrennung. Die einfachen Biergarten-Gänger - vor allem auch Familien - und die betuchte Kundschaft saßen auf unterschiedlichen Ebenen.

In der Folge änderte man ein Jahr später den Plan. Unter dem Arbeitstitel Radl-Biergarten entstand „ein neuer, klassischer Biergarten, in dem wirklich jeder seinen Blick auf den Tegernsee kriegt“, sagte Kemeter zu den Neuerungen.

Das perfekte Konzept scheint damit aber noch immer nicht gefunden zu sein. Am Dienstag wurde im Gmunder Ortsplanungsausschuss ein Tekturantrag von Betreiber Michael Käfer behandelt. Darin geht es um eine „Neuanlage eines Selbstbedienungsbiergartens“. Laut Gmunds Zweitem Bürgermeister Georg Rabl (FWG) solle die Anzahl der derzeit 512 genehmigten Sitzplätze zwar bestehen bleiben. „Die ist festgelegt und darf sich auch nicht ändern.“ Käfer wolle sie aber neu aufteilen. Um eine „aufgelockerte Biergartensituation“ zu erreichen, wie Bauamtsleiterin Christine Lang sagte, könne in diesem Zuge auch ein Teil des Radlbereichs wegfallen. Hinsichtlich der Stellplätze ändere sich jedoch nichts. Einstimmig sprachen sich die Räte für die gewünschte Neuanlage aus.

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