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Kaltenbrunner Straße in Finsterwald: Drei Wochen Vollsperrung

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Hier geht’s ab 22. August auch nicht mehr rein: Das Staatliche Bauamt weist bereits auf die Sperrung der Kaltenbrunner Straße hin, die saniert wird.
Das Staatliche Bauamt weist bereits auf die Sperrung der Kaltenbrunner Straße hin, die saniert wird. © Thomas Plettenberg

Schilder kündigen es bereits an: Ab 22. August ist die Kaltenbrunner Straße in Finsterwald rund drei Wochen lang wegen Bauarbeiten gesperrt. Das Staatliche Bauamt erklärt, was geplant ist.

Finsterwald – Auf die Bewohner von Finsterwald kommen einige Wochen Sperrungen und Umleitungen zu: Nach der Baustelle an der Kreuzung Tölzer/Dürnbacher Straße, wo die Gemeinde ab 8. August 2022 voraussichtlich sechs Wochen lang eine Ampelanlage installiert und die Bushaltestelle barrierefrei umbaut, wird ab 22. August 2022 auch auf der anderen Seite des Dorfs gewerkelt: Das Staatliche Bauamt saniert die Kaltenbrunner Straße (St 2366). Wie die Behörde auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt, dauern die Arbeiten voraussichtlich bis 9. September – und zwar unter Vollsperrung. Nur die Zufahrt zu den Privatgrundstücken ist bis auf einige Tage der Asphaltierung möglich.

Die Fahrbahn der Staatsstraße wird auf 750 Metern komplett saniert, erklärt Ursula Lampe, Sprecherin des Staatlichen Bauamts. Fahrbahnbankette werden hergestellt, die Entwässerung ergänzt und erneuert. Die Verkehrsinsel in der Ortsmitte, an der Einmündung der Kaltenbrunner in die Tölzer Straße, wird verbreitert. Und der „Tropfen“, der im Mündungsbereich der Staatsstraße in die B 318 die Fahrspuren teilt, wird zu einer Querungshilfe umgebaut, die Fußgängern den Wechsel der Straßenseite erleichtern soll. Die Kosten in Höhe von 365 000 Euro trägt der Freistaat. Der Kreisel, den sich die Gemeinde an der Kreuzung zur B 318 in Kaltenbrunn wünscht, ist nicht Teil dieser Planung.

Staatliches Bauamt sieht in Überschneidung kein Problem

„Unter Abwägung der Verkehrsströme, des Schulbus-, des Pendlerverkehrs sowie des Ausflugsverkehrs“ habe sich das Staatliche Bauamt für eine Durchführung der arbeiten in den Sommerferien entschieden, teilt Lampe mit. Dass diese sich überschneiden mit der Vollsperrung in der Tölzer Straße, sieht das Straßenbauamt nicht als Problem. „Trotz der räumlichen Nähe der beiden Maßnahmen ist nur mit einer geringen gegenseitigen Beeinträchtigung zu rechnen“, meint Lampe. Die Zufahrt nach Finsterwald ist über die südliche Tölzer Straße möglich, die in der Gmunder Ortsmitte von der B 318 nach Finsterwald abzweigt. Der Durchgangsverkehr wird über den Gmunder Stachus umgeleitet. „Letztlich stellt jede Baumaßnahme im Tegernseer Tal wegen des hohen, ganzjährigen Verkehrsaufkommens ohne Zweifel eine Herausforderung dar“, so Lampe. Der Straßenerhalt sei gerade angesichts zunehmenden Verkehrs unerlässlich. Man versuche stets, die Interessen von Verkehrsteilnehmern und Anwohnern so weit wie möglich zu berücksichtigen.

ag

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